Antenne Position ok?

  • Ich habe Interesse am Thema CB-/Amateurfunk für den Notfall. Bevor ich mich jedoch weiter mit der Materie befasse und mir dann das ganze Equipment besorge, würde ich gern erfahren ob der mir erlaubte Antennenplatz Sinn macht (siehe Bild). Wenn es keine so gute Idee ist, müsste ich mich wohl mit der Alternative Handgerät zufrieden geben.


    Zum Glück ist keiner der Mieter komplett dagegen, trotzdem sind die Möglichkeiten leider sehr eingeschränkt. Sie darf aufs Dach (4. Stock) und da stehen aber schon 2 große Satellitenschüssel. Ich würde bei einer den Mast um 1m verlängern und die Antenne (mit Abspannseile gesichert) dran hängen. Das Antennenkabel wird zusammen so wie das Satellitenkabel vom Dach in die Wohnung geführt (selbe Kabeldurchführung für etwa 2m Strecke dann teilen sich die Wege). Um die korrekte Installation und Blitzschutzerdung kümmert sich der Elektriker.


    Als Antenne hab ich derzeit eine Sirio Gain Master im Visier, ist aber nicht in Stein gemeißelt.


    Was sagen die Profis dazu? Könnten Wechselwirkungen/Nachteile bezüglich Funk (Dämpfung) und/oder Satellitenempfang entstehen?


    Würde mich sehr über hilfreiche Tips freuen :)

    Dateien

    • antenne.jpg

      (10,43 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Soweit ich gesehen habe sind beide Satschüssel mit der Fangeinrichtung (die dann von der Antenne überragt wird) verbunden, die Ableitungen laufen an jeder Ecke des Gebäudes in den Boden.

    Einmal editiert, zuletzt von nino808 ()

  • Das Teil ist 7,36 m lang und ein klassischer 5/8 Strahler, vom funken her sollte sie für das 11 m Band passen.

    Nur mit dem Abspannen bin ich mir nicht sicher. Von der Idee her wird sie unten befestigt und hält dann eine definierte Windgeschwindigkeit aus. Wenn du jetzt irgendwo eine Abspannung machst kannst du dir eine ungeplante Sollbruchstelle bauen ...

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Das mit der Sollbruchstelle leuchtet mir ein, ob Abspannung (eventuell an 2 Ringe statt nur 1) oder nicht überleg ich mir noch gut. Danke @DonPedro


    Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Zusammenlegung der Kabel (Antenne+Sat) und gemeinsame Benützung des Mastes irgendwelche Nachteile bringen könnte. Kenne mich dahingehend leider zuwenig aus.

  • Wenn der Mast stabil ist, dann ist es egal. Du musst nur auf eine Isolierung schauen.

    Beim Kabel ist es etwas heikler. Hier ist die Abschirmung das Wichtigste. Je besser ein Kabel abgeschirmt ist desto weniger stört es andere Kabel oder kann selber gestört werden. Ist natürlich auch eine Preisfrage. Das SAT Kabel kannst du ja nicht mehr ändern aber beim Funkantennenkabel solltest du etwas hochwertiges nehmen ... Wenn die Strecke nicht zu lang ist.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Beglückwünsche Dich zu Deinen Nachbarn/ Vermietern nino808, würde bei einem solchen Ansinnen keinerlei Zustimmung erhalten und mir nur Ärger einhandeln ... Bin zwar kein Antennenspezialist, die meisten Stationsteile haben eine Art Schutzrohr aus Glasfaser od. Kunststoff über die dem eigentlichen Metallteil. Abspannung könnte tatsächlich konterproduktiv sein, wie oberhalb schon erwähnt. Falls im Winter mal Raureif und Schneesturm droht würde ich sie einfach abbauen/ umlegen, dann nimmt so eine lange Antenne auch keinen Schaden. Viel Spaß noch beim funken ;-)

    ------- Fragt mich nicht welches Gear ich besitze sondern was man damit machen kann! -------

    Einmal editiert, zuletzt von bugikraxn ()

  • Danke für den Input! Die Strecke von Antenne bis zum Funkplatz misst etwa 15m, wobei anfangs etwa <2m mit dem Satkabel zusammen. Wenn ein hochwertiges gut abgeschirmtes Kabel schon ausreicht bin ich glücklich. Der Mast ist richtig stabil und ordentlich verankert, da wird sich eher das Dach lösen ^^


    Don Pedro Was meinst du genau mit der Isolierung in Bezug auf den Mast? Blitzschutz? Oder meinst du die Berührung zwischen Antenne und Mast? Sorry für die blöde Frage...

    bugikraxn Ja verstehe ich total, in meiner vorherigen Wohnung wäre das auch nie möglich gewesen dank toller Nachbarn. Die Abspannung könnte tatsächlich problematisch werden, sehe ich mittlerweile auch so. Eventuell werde ich eine etwas kürzere Antenne wählen müssen. Noch ist es zwar nicht soweit, aber trotzdem Dankeschön :)

  • Was meinst du genau mit der Isolierung in Bezug auf den Mast? Blitzschutz? Oder meinst du die Berührung zwischen Antenne und Mast? Sorry für die blöde Frage...

    Durch das Funkantennenkabel fliesst Strom der erst bei der Antenne in eine Funkwelle "umgewandelt" wird. Beim SAT ist es genau umgekehrt, die empfangenen Wellen werden in Strom umgewandelt. Wenn jetzt beide den gleichen Mast nutzen muss sichergestellt werden das es nicht zu einem "Kurzschluss" zwischen Funk und SAT kommt.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Könnten Wechselwirkungen/Nachteile bezüglich Funk (Dämpfung) und/oder Satellitenempfang entstehen?

    Ein Teil ist von Frequenz und Sendeleistung abhängig. Bei CB-Funk ist das bei legalem Betrieb vergleichsweise überschaubar, 4 W in FM und AM und 12 W in SSB in einem einzigen Frequenzband (11 m bzw. 27 MHz) haben weniger Störungspotential als motivierter Amateurfunk mit bis zu 200 W (400 W nach einiger Zeit störungsfreiem Betrieb) quer über alle Amateurfunkbänder (kHz bis GHz).


    Der andere Teil ist von der Qualität der im Haus vorhandenen Geräte abhängig. Sollte es stärkere Einstrahlungen von Deiner Antenne bzw. der Antennenleitung auf das SAT-Kabel geben, dann wird die SAT-Verkabelung das im Haus verteilen. Ein Bekannter hat oberhalb von 25 W Sendeleistung den Dunstabzug der Nachbarin eingeschaltet, bei einem anderen ist zuverlässig das Internet bei ihm und beim Nachbarn ausgefallen, wenn er mit mehr als 20 W gesendet hat. Umgekehrt gab es in der Südsteiermark mal den Fall, dass eine defekte Kleinpumpe so blöd ins Hochspannungsnetz zurück gewirkt hat, dass es in einem großen Gebiet massive Störungen auf Kurzwelle gab. Es kann Dir also auch umgekehrt passieren, dass Störungen über das SAT-Kabel in Deine Funkanlage gelangen.


    Der langen Rede kurzer Sinn: Die HF geht seltsame Wege und Versuch macht kluch!


    Wer die Amateurfunkprüfung erfolgreich abgelegt hat sollte zumindest um die Störungsproblematik grob Bescheid wissen und entweder selbst eine Fehlersuche bzw. -behebung durchführen oder sich Rat bei erfahreneren Funkamateuren oder der Funküberwachung holen können. Oft helfen relativ einfache Filter, manchmal muss aber auch ein nicht den technischen Vorschriften entsprechendes Gerät getauscht werden. Letzteres könnte natürlich zu Verstimmung bei den Nachbarn führen, wenn die Billig-Elektronik nicht mehr betrieben werden darf.


    Von sehr billigen Funkgeräten rate ich ja prinzipiell ab, in so einem Fall aber ganz besonders. Hochwertige Funkgeräte haben ordentliche Filter im Sendepfad und erzeugen daher weniger Nebenaussendungen was das Risiko von Störungen deutlich reduziert.


    Viel Erfolg bei Deinen Funkaktivitäten und scheu Dich nicht Funkamateure in Deiner Umgebung um Rat oder Hilfe zu bitten!

  • Hauptanwendung wäre zum Abhören von CB-Funk, um sich ein Bild in längerfristigen Notsituationen zu machen. So zumindest aktuell der Plan.


    Billiges Setup will ich vermeiden, darum erstmal meine Frage mit der Position der Antenne. Wahrscheinlich wird - wie du sagst - erst der Versuch klug machen. Ich denke mit einer anfangs günstigen Antenne und einem mittelklasse Funkgerät sollten die Investitionen überschaubar bleiben. Besseres Equipment kann ich später holen wenn der Versuch positiv ausfällt.


    Danke JoBe !




  • Hallo "Nino 808", nino808


    Grundsätzlich hast Du mit der 5/8 Lambda Antenne eine von der Theorie her sehr gute Antenne gewählt, die Dir den besten Wirkungsgrad bieten wird, den eine solche Standard-Stations-Antenne bieten "kann". Wichtig ist es hier noch einen richtigen Stehwellenabgleich auf dem Dach zu machen. Dazu wäre ein Antennenanalysator ganz praktisch.

    Je nach Umgebung der Nachbarhäuser und Gewitterneigung in Eurer Region ist die richtige Einbindung in die Blitzschutzanlage wichtig.

    Wenn die Antenne der höchste Punkt in der Gegend ist, sollte man hier gut vorsorgen.


    ....


    Befestigung / ev. Windproblematik


    Weiterhin solltest Du Dir einmal Informationen besorgen, welche Windgeschwindigkeiten in Deiner Wohngegend normalerweise überhaupt vorkommen.

    Dazu das Datenblatt der Antenne, welche Windgeschwindigkeiten diese Antenne standardmäßig "verkraften" kann.


    Zum Thema Abspannung:


    Hier solltest Du Dich beim Hersteller informieren, an welcher Stelle der Antenne diese Abspannung, wenn überhaupt nötig, befestigt werden sollte, damit die Antennne unter der Abspannung nicht "duchbaucht".

    Wenn Abspannung, dann bitte an 4 Seiten, jeweils mit 90 Grad Abstand.


    Ich hatte in meinem früheren Haus eine 10 m lange Amateurfunk Vertikal Antenne (GAP Titan) auf dem Dach, die sich unter der Abspannung durchgebaucht hat, bei den Sturm Lothar, der bei uns vor etwa 25 Jahren getobt hatte. Sie hat sich zwar eingeknickt das aber problemlos überstanden. Danach was sie allerdings leicht krumm. ;)


    Sonstiges:


    Es sollte auch darauf geachtet werden, ob diese Antenne bei Sturm starke Windgeräusch macht. Diese Windgeräusche können sich über den Mast und das Dach in die darunter liegende Wohnung übertragen, und wenn das Schlafzimmer gerade unter dieser Antenne liegt, gibt es möglicherweise Ärger.

    Das muss man aber probieren.

    Ist Deine Wohnung direkt unter dem Dach ?

    (Bem. : Ich habe in unserem Haus eine Dachkonstruktion aus Holz, ebenso die Decken des 1. OG. . Über dem Schlafzimmer habe ich seinerzeit einen 3 El. Amateurfunk-Beam gesetzt, der an einigen Tagen im Jahr, wenn es Sturm gibt, Windgeräusche über diese Holzkonstruktion "durchtelefoniert". Das beschert meiner Frau dann ein paar schlaflose Nächte.... (ich schlafe wie ein Stein). Aber sie ist glücklicherweise sehr duldsam. Dieses Problem hatte ich beim Aufbau leider nicht berücksichtigt. Bei Gelegenheit werde ich das ändern....

    Interessnaterweise ist das nur in dem Zimmer direkt unterhalb der Antenne so.

    ....


    Störungsproblematik SAT Antenne / CB Funk


    Grundsätzlich sind die Frequenzen des CB Funks (27 MHz) und der SAT Fernseh-Empfangs (irggendwo im Bereich 1 ... etwa 2 GHz) sehr weit auseinander. Wieterhin sollten die SAT Empfänger / LNBs zwischenzeitlich alle digital funktionieren, der CB Funk Analog.

    Daher ist das Störpotential, zumal, wenn Du nur mit der zulässigen Leistung von 4 W FM / AM und 12 W SSB arbeitest, relativ gering.


    Die gemeinsame Kabelführung, parallel über 2 m, sollte daher eigentlich nicht wirklich Probleme bereiten.


    Ich würde darauf schauen, dass Du ein Funkgerät bekommst, in dem das Thema Nebenwellenunterdrückung ordentlich gemacht wurde (kein billig "China Kram").

    Weiterhin gibt es im Bedarfsfall aus den Urzeiten des Amateurfunks ein Kästchen mit dem man hinter dem Funkgerät nochmals die Nebenwellen oberhalb von 30 MHz stark dämpfen konnte.

    Dies brauchte man früher als terrestrisches analog Fernsehen im Band 1 um 60 bis 80 MHz übertragen wurde.

    Diese Filter bekommt man heute gebraucht recht günstig und damit wäre Dein CB Funkgerät mit "Gürteln und Hosenträgern" nach oben hin verblockt.


    Ich würde mir auch ein ordentliches, doppelt geschirmtes und auch dicht geschirmtes dickes Kabel (geringe Dämpfung über die 15 m Anschlusslänge) für die CB Funk Antenneleitung Leitung kaufen.

    Damit hast Du vorgesorgt so gut es irgendwie geht um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.


    Bei mit zu Hause laufen Amateurfunkantennenkabel und SAT Kabel über eine größere Lange auf dem Dach parallel (wo es sich nicht vermeiden ließ) in etwa 30 - 50 cm Abstand und habe mit dem Fernsehempfang keinerlei Probleme, obwohl ich eine große alte US KW- Endstufe mit 2 Röhren 3-500 Z habe (macht die bei uns zulässigen 750 W mit Links).


    Die einzigen Probleme die ich gelegentlich habe, sind ein paar billige Funk- Heizungssteuerungen (800 MHz Bereich) für die Fussbodenheizungen in einzelnen Zimmern.

    Die Empfänger hängen sich gelegentlich auf und müssen dann neu angelernt werden. Die stellen sich dann auf "ganz warm".


    Ich denke solche Probleme wirst Du mit den kleinen CB Funk Leistungen aber nicht haben.

    Wenn Du kannst, verlege Deine Antennnekabel auch nicht parallel zu Netz und Telfonleitungen und zu LAN Leitungen (-> die verbreiten gern ein breitbandiges Rauschen). Auch Computer und LED Lampen können eklige Störer sein in Deinem Funkgerät (-> Grundrauschpegel) .


    Zum Koaxialkabel:


    Hier sollte man zunächst einmal klären, wie Dick das Kabel maximal sein kann, damit es mit in das Rohr passt, und mit welchen Mindestradien es verlegt werden muss.


    Wichtig erscheint mir für Dich ein hohes Schirmungsmaß und damit eingergehend ein sehr dichtes doppeltes Geflecht .


    Hier gäbe es ein Kabel von Messi und Paoli :


    Der Typ "Aboard" mit 10,3 mm Durchmesser und 105 dB Schirmungsmaß (da geht fast "nix" mehr raus..... ;) )


    https://kabel-kusch.de/Datenblaetter-PDF/ABORD-Data.htm


    Die Firma Kabel Kusch ist in D eine sehr bewährte Firma und wird Dich ggf. in der Sache auch beraten, wenn Du das wünscht. Einfach mal anrufen.

    Eine Investition in ein gutes Kabel ist das Beste was Du machen kannst, denn das holst Du in den nächsten mindestens 20 Jahre kaum wieder aus der Wand.... Bei 15 m Länge ist der Meter-Preis nicht wirklich "Kriegsentscheidend" , wohl aber die Ruhe mit den Nachbarn.

    Diesen schönen Antennenplatz würde ich mir wegen einem billigen Kabel nicht kaputt machen.....

    Die Mitgliedschaft in einem Amateurfunkverein verschafft Dir oftmals auch eine Antennenversicherung die dann oftmals im Mitgliedsbeitrag inkludiert ist....


    .....


    Zu den Oberwellenfiltern (Tiefpassfilter):


    Neu findest Du die hier:


    https://www.wimo.com/de/lpf-1?…e_wimo_b2c_eu_de_products


    Sowas findet man duchaus im E.... für 30 bis 50 €.


    Edit:


    Bei den CB Funk Geräten gibt es viel Schrott auf dem Markt.

    Ich denke die Firma President hat ganz brauchbare Geräte, wobei es wichtig ist, dass Du das Gerät bei einem Fachhändler kaufst, der einen Messplatz hat und mit dem er das Gerät ordentlich überprüft (Spektrum Analysator und Nebenwellenausstrahlung checken )


    Wer billig kauft, kauft am Ende 2 mal und wenn Du die MItparteien in Deinem Haus erst gegen Dich aufgebracht hast, ist ggf. Ende mit der Funkerei....


    Ach ja, wenn Du ein Netzteil verwendest, kauf Dir eines, das noch einen richtigen Trafo drin hat und das kein Schaltnetzteil ist.

    Schaltnetzteile können "Vögelchen" (Birdies) in HF Band verursachen und ggf. auch Rauschen. Ein klassischer Trafo ist ausserden eine HF Sperre und verhindert, dass Du ggf.Störungen über die Netzleitungen an Deine Nachbarn verbreitest...


    ach ja 2: Wenn Deine Antenne aufgebaut ist, lass die erst mal stehen, ohne Betrieb. Da werden sich vielleicht Leute melden die Kopfweh bekommen, deren Hühner keine Eier mehr legen , und, und, und..... Wenn Du denen ggf. zeigen kannst, dass da gar nichts angeschlossen ist, nimmst Du ihnen ggf. ganz schnell den Wind aus den Segeln...... ;)


    Ich hoffe ich habe Dich nicht tot geschwätzt und nicht vollends Verwirrung gestiftet.


    Wenn Du dazu noch Fragen hast, bitte melden.


    Gruss, P.

    3 Mal editiert, zuletzt von Prospector ()

  • Wow - erstmal herzlichsten Dank für die ausführliche Antwort Prospector Du hast vieles getroffen worauf ich noch keine Antwort hatte!


    Eine Einbindung in die vorhandene Fangeinrichtung (Blitzschutz) wird notwendig sein, da die Antenne nach den Bäumen der höchste Punkt sein wird. Das lasse ich aber vom Elektriker machen und abnehmen. Wäre der Stehwellenabgleich mit einem einfachen SWR-Meter ausreichend oder muss ich in etwas besseres investieren?


    Das mit der Abspannung ist so ein Thema, laut Datenblatt vom Hersteller würde die Gain Master bis zu 160 km/h ab können wenn sie ordentlich abgespannt wird. Dann wären sogar noch "Windreserven" an meinem Standort drin, was nicht verkehrt wäre.


    Bezüglich Schallbrücke/Windgeräusche danke ich dir fürs erinnern. Hatte es anfangs im Hinterkopf aber fast wieder vergessen. Ja meine Wohnung ist direkt darunter. Wenn der Wind bläst hört man die Sat-Schüsseln etwas rumpeln, ist aber nicht weiter schlimm. Dennoch sollte ich es durch die Antenne nicht verstärken, da werde ich auf jeden Fall drauf achten irgendwie eine Entkopplung (am besten wartungsfrei) zu realisieren.


    Ich dachte auch an ein hochwertiges, doppelt geschirmtes Kabel und halte es genauso: Die Investition wird sich bestimmt bezahlt machen. Werde mich bei Firma Kusch auf jeden Fall erkundigen.


    Beim Funkgerät hab ich an den Yaesu FTM-200DE gedacht, sollte für den Anfang ausreichen denk ich, oder? President gefällt mir auch ganz gut. Wegen dem Netzteil und dem Messen des Funkgeräts werde ich dann den Fachhändler fragen - Deine Tipps bzgl Birdies/Schaltnetzteil sind sehr hilfreich. Werde ich auch darauf achten.


    Die umliegenden Nachbarn werden da kaum etwas mitbekommen, zum Glück ist das Dach kaum einsehbar von unten :)

  • Hallo Nino, nino808


    wenn Deine Wohnung direkt unter der Antenne liegt ist das alles ja nicht wirklich ein Problem.

    Hast Du ggf. einen Balkon, über den man das Antennekabel in die Wohnung bringen könnte ?

    Dann müsste man ggf. nicht die 2 m gemeinsame Führung mit den SAT Kabel in Kauf nehmen ....

    GGf. gibt es auch Kabeldurchführungen durch Fensterrahmen, die ein Bohren vermeiden....


    https://www.wimo.com/de/mgc-50…e_wimo_b2c_eu_de_products


    oder sowas, dazu 2 SMA auf PL Adapter ...


    https://www.wimo.com/de/40360-…e_wimo_b2c_eu_de_products


    Das Yaesu FTM 200DE ist kein CB Funk Gerät, um das zu betreiben brauchst Du eine Amateurfunklizenz....


    Lies Dich da doch mal ein, einige hier im Forum haben das gerade erst gemacht....


    Für 2 m / 70 cm bräuchtest Du nur eine viel kleinere unauffälligere Antenne als die Sirio Gain Master und hättest ganz andere Möglichkeiten als mit CB Funk.....


    Gruss, P

  • Die Fensterdurchführungen sind eine coole Sache, aber mit dem Sat-Kabel zusammen wäre einfach die elegantere Lösung. Das Kabel wird von oben in den Mast geschoben und kommt unten (im Dachboden) mit dem Sat-Kabel aus dem Mast raus. Danach trennen sich die Wege. Sollte - wenn ich es so realisiere wie du es weiter oben beschrieben hast - keine großen Probleme bereiten.


    Ja es soll sich nur um CB-Funk handeln. Wenn eine kleinere Antenne ausreicht, dann noch besser. Werd mir die Themen dazu in Ruhe erstmal durchlesen - Danke dir für alle Tipps!

  • nino808: Was Du vielleicht noch machen könntest:

    1. Spreizer zwischen SAT- und Funkkabel anbringen. Die Feldstärke sinkt mit dem Quadrat der Entfernung, also in doppeltem Abstand ist die mögliche Einstrahlung nur noch ein Viertel. Zwischen Berührung der Kabel (Abstand der Leiter nur wenige mm durch die Isolierung) und ein paar cm Abstand durch Spreizer ist da schon ein Unterschied.


    2. Das Funkkabel in einem eigenen Metallrohr innerhalb des Mastrohres führen, dieses eigene Rohr möglichst weit weg vom SAT-Kabel führen und erden.


    3. Auf jeden Fall sinnvoll ist Mantelwellensperre und auf gute Abstimmung der Antenne achten.

  • An die Berührung der Kabel hab ich gar nicht gedacht. Zum Glück hat der Mast einen großen Durchmesser, sollte also klappen. Danke für die wertvolle Tipps!


    Meine nächste Frage Mantelwellensperre Ja/Nein ist somit auch beantwortet. Mensch JoBe Du bist offenbar Profi bei diesem Thema :)

  • nino808: Nein, Profi bin ich keiner aber (leid)geprüfter (Funk)Amateur. ;)


    Bevor ich aufs Land gezogen bin hatte ich diverse Einschränkungen in verschiedenen Mietwohnungen. Wenn die Holde gerade genüsslich vorm Fernseher sitzt und man selbigen per Sprechtaste in ein Schneegestöber verwandelt, dann ist das dem Hausfrieden sehr abträglich. ;)

  • nino808: Nein, Profi bin ich keiner aber (leid)geprüfter (Funk)Amateur. ;)


    Bevor ich aufs Land gezogen bin hatte ich diverse Einschränkungen in verschiedenen Mietwohnungen. Wenn die Holde gerade genüsslich vorm Fernseher sitzt und man selbigen per Sprechtaste in ein Schneegestöber verwandelt, dann ist das dem Hausfrieden sehr abträglich. ;)

    Deshalb musst du das so machen wie wir: PTT bei 100 W KW = Licht einschalten ein Stockwerk tiefer. 😂😂😇

    Think positive, stay negative! :)