Beiträge von Prospector

    Hallo zusammen,


    wir haben etwa 10 Kästen Mineralwasser in Glasflaschen (diverse Typen) im Umlauf. Kunststoff mögen wir nicht, wegen möglichem Bisphenol A und wegen der nicht gasdichten Eigenschaften von Kunststoffflaschen (Kohlensäure entweicht). Damit ist unser primärer reiner Trinkwasserbedarf zunächst für mehrere Wochen gedeckt (2 Personen).


    Weietrhin haben wir etwa 200 L Leitungswasser (unbehandelt) in Hühnersdorf Weithalskanistern, die unten einen zusätzlichen Schraubverschluss haben, an dem man einen Auslaufhahn anbringen kann.

    Die sind Lebensmittelecht und haben keine" komischen Gerüche / Geschmack".


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    Diese Kanister sind zwar nicht wirklich billig, aber halten gefühlt "ewig". Meine ältesten sind wohl schon über 20 Jahre alt.


    Mehrere kleinere Kanister haben gegenüber nur einem großen Tank den Vorteil, dass man bei möglicherweise zweifelhafter Wasserquelle nicht den gesamten Vorrat kontaminiert.


    Diese Kanister kann auch man auf ein Spülbecken stellen und hat damit fast fliessendes Wasser.


    Durch den Weithals kann man den Kanister bei Bedarf mit einer Bürste von innen per Hand mechanisch reinigen, sollte es doch mal Verschmutzungen geben.


    Weiterhin kann man mit so einem 20 L Kanister, einer Tauchpumpe aus dem Campingbedarf mit angeschlossenem Duschkopf und Schalter und einer kleinen 12 V Batterie, in der Standard Dusche auch leidlich duschen, wenn das Wasser ausfällt (gibt es fix und fertig im Campingzubeör zu kaufen) .


    Wenn man es warm mag, kann man vorher 1 bis 2 Wasserkessel füllen und auf dem Campuingkocher erwärmen. Dieses heisse Wasser wieder in den Kanister bringen und schon ist es von der Temperatur angenehm zum Duschen....


    Dieses Wasser ist bei uns hauptsächlich zum Kochen, Zähne Putzen etc. vorgesehen zu dem man einwandfreies Wasser braucht.


    Unser Standard-Leitungswasser bleibt, kühl und dunkel gelagert, in solchen Kanistern auch noch nach 6 Monaten "gefühlt/ geschmeckt / gerochen" noch gut verwendbar ohne irgendwelchen Schleim etc. .


    Weiterhin halten wir Entkeimungsmittel (Micropur - auf Silberionenbasis) und Wasserfilter vor, die ggf. mit einer Wohnmobil- (Druck-) Pumpe und einer Batterie betrieben werden könnten.


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    Die 10 und 5 L Kanister kann man auch noch ansatzweise brauchbar tragen, so dass man damit auch zu einer Quelle marschieren, oder mit dem Fahrrad / Auto fahren könnte, um Nachschub zu besorgen. (Mit 2 Kanistern an beiden Armen läuft es sich deutlich angenehmer, wie mit einem 20 L Kanister)....


    Ansonsten hätten wir noch eine große Regenwasser Zisterne (die bei uns zum Garten giessen und zur Toilettenspülung benutzt wird) , die wir aber nur im Notfall als Trinklwasser verwenden würden / dann das Wasser vorher aufbereiten.


    Zwischenzeitlich habe ich noch eine größere UV-Lampe bekommen (20 Watt Standard Neon-Röhren Größe) , mit der ich Wasser-Entkeimungsversuche machen möchte. Dieses Prinzip habe ich bei einem kleinen Teichfilter gesehen und möchte damit experimentieren, da mir die Konservierungs- / Entkeimungsmittel im Wasser zum Trinken ( auch Kaffee, Tee) überhaupt nicht schmecken.


    Aber um ehrlich zu sein, in den letzten 20 Jahren war bei uns die Hauswasseversogrung bisher (toi, toi, toi) nur 2 mal für etwa 30 Minuten ausgefallen (Rohrbruch im Dorf) .


    Gruss, P.

    Hallo zusammen,


    heute klingelte der Postmann und brachte mir ein kleines Päckchen.


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    Darin befanden sich ein paar dünne und dickere und lange "Würmerl " und anderer "Kleinkram" .... ;)


    Wozu werdet Ihr denken ?



    vor einiger Zeit brachte der Postmann auch noch 2 sauschwere Überraschungspakete.


    In dem einen befand sich dieses schöne alte Spielzeug


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    und in dem anderen das dazugehörige Netzteil....


    Diese beiden Pakete wurden meiner lieben Frau angeliefert, als ich gerade nicht da war und die natürlich gleich wissen wollte, was denn in diesen Hinkelsteinen drin wäre.... Die Diskussion darüber, wofür ich das denn bräuchte, verlief aber sehr freundlich :) :) :)


    Beides sind "Überraschingseier", unter einer dicken Staubschicht ("unverbastelt") fanden sich 2 schöne 3-500 Z Röhren die augenscheinlich ungeschwärzt sind.... und im Netzteil unter einer weiteren dicken Staubschicht noch scheinbar intakte Kondensatoren die noch nicht "hoch gegangen" sind..... das lässt hoffen....


    Da diese "Pretiosen" inzwischen fast 50 Jahre alt sind, werde ich ihnen erst mal eine "Wellness Kur" angedeihen lassen, wofür das kleine Päckchen von oben mit den "Würmerln & Co." vorgesehen ist ....


    Sollten wir jetzt wegen Corona keine Möglichkeit haben raus zu gehen, habe ich drin was zu tun ;)


    Mit diesem kleinen Trum kann ich meine alte Röhrenstation komplettieren....ich freue mich auf den Tag, wenn ich diese Endstufe anfeuern kann und langsam mit einem Regeltrafo hochfahren.... bin mal gespannt was die Röhren noch "können".

    .....


    Weiterhin ist mir ein amerikanischer Antennenbausatz für eine T 3 FD in 1.5 kW Version zugelaufen .


    Diese Antennentype hatte ich schon oft bei kommerziellen (Hilfs-) Stationen in Amerika und Nationalparks in Afrika bewundert, aber nie in Europa gefunden.....


    Wer sucht, der findet .... Inzwischen weiss ich dass Bushkomm (Australien) und die Amerakaner Dipole USA / Region Ten Custom Antenneas sowas kreiren....


    Der Aufbau sieht so aus - eine "3- drählige" Falt-Dipol-Antenne mit einem Schluckwiderstand....

    Ich hoffe man kann da unten was erkennen.


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    Der Widerstand schluckt zwar Leistung, hat aber den Charme, dass man einen sehr breiten Frequenzbereich ohne Tuner abdecken kann.... Mit der Hühnerleiter wird die Anpassung realisiert....


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    Dieses kleine Trumm ist etwa 27 m lang (kleinste Version) und muss auch zusammen gepuzzelt werden.....


    Nach obigem Diagramm bleibt das SWR angeblich überall unter 1:2 ..... Ich bin mal gespannt ....


    Mal sehen, ob ich die im Frühjahr dann vernünftig testen kann.....


    So findet man doch immer wieder interessante neue Speilsachen....


    Ich denke mit dem anderen "kleinen Spielzeug" von oben, sollte man vielleicht doch wenigstens 5 Watt oder sowas in der Richtung in die Luft bekommen.... Hi


    Ich werde wohl an meiner "mans cave" noch 2 alte Telefonmasten auftreiben müssen..... Der Nachbar wird mir sicher mit seinem kleinen Bagger wieder helfen.....


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    Schönes Wochenende und vy 73, P.

    bugikraxn : Bei uns werden zunehmend ältere Solaranlagen, die eine Förderung bekommen haben und die ausgelaufen ist, zurückgebaut. Wir hatten letztens das Glück mit ein paar OMs solche 200 Watt Panels zu ergattern.


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    die haben wir einzeln durchgeprüft und fast alle waren gut (voller Kurzschlussstom @ 40 V)

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    Mit "sowas" kann man sehr schön eine Insel-Solaranlage für ganz kleines Geld aufbauen (solche Zellen hatten wir für 45 €/St. bekommen).

    Wichtig ist ein guter MPPT Regler dazu. Sowas gibt es ab etwa 100 € (Victron).


    Man muss eben hinfahren und sich die Arbeit machen die zu testen und auf einen Anhänger zu verladen....


    Wenn Du dazu noch solche gebrauchten Akkus auftreiben kannst, wie oben gezeigt, hast Du damit noch lange viel Spaß für ein Taschengeld. Mit solchen Kästen kannst Du auch ein ganze Weile eine Heizung oder einen Kühlschrank im Notbetrieb (mit enem Wechselrichter) laufen lassen.

    Bei Sonnenschein kriegst Du diese Akkus auch mit solchen Panelen wiedervernünftig aufgeladen, ohne einen Generator anwerfen zu müssen.


    Doof wirds nur in der grauen Zeit, wenn da der Strom länger ausfällt.


    Aber benutze erst mal das was Du hast und halte die Augen offen. Sowas kriegt man immer wieder mal ....


    Gruss, P.

    Hallo Ichipan,


    zunächst mal ein kleines Hallo meiner kleinen "Fellnase" ....


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    .....



    Danke für die schönen Bilder Deiner Station !

    Da bist Du ja absolut modern ausgerüstet und hast richtig schön Platz für Antennen....

    Und auch mit der Endstufe bist Du gut aufgstellt, wenn es denn mal sein muss....


    Besonders interessant finde ich Dein Pactor Modem .... Welches ist das denn, Pactor 3 ?


    Mit den digitalen Betriebsarten habe ich mich bisher nicht so angefreundet, die Kollegen die das haben, C4 FM und das Yaesu System, verabreden sich immer auf FM um dann digital zu funken....

    Das Thema scheint mir für Notbetrieb noch nicht so richtig optimal zu sein (zu wenige Teilnehmer ? ), wenn man da z.T. auch noch Internet braucht, damit das klappt.... wenn dann mal der Strom weg ist....


    Ein Kollege unserer RAN Notfunkgruppe hat jetzt eine QO 100 Station aufgebaut, das liegt mir auch ein bisschen in der Nase....

    Aber mich interessiert das Thema PACTOR, insbesondere die Möglichkeit damit E-Mails über KW verschicken zu können.

    Benutzt Du das hauptsächlich für die Bergwacht, oder gibt es da auch vernünftigen Amateurbetrieb ?


    Deinen Sicherheitsschrank finde ich gut, dann hat Dein Nachwuchs schon ambitionen für die Funkerei ? ;) ....

    Ganz besonders beneide ich Dich um Deine schön aufgeräumte Werkstatt..... Die ist richtg toll !

    .....


    Bei mir im Shack sieht das ziemlich "vinatge" aus, ich mag den alten Kram, da man da auch noch ein bisschen was dran machen kann....


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    Hier ein kleiner Ausschnitt meiner "Edelschrott" Sammlung...


    Mit dem Thema Notfunkkoffer bin ich mir nicht nicht so richtg in Klaren.

    Der Kram kommt bei mir in eine Kiste

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    und wird dann nach Bedarf aufgebaut.


    oder meine kleien QRP Kiste:


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    Ich habe da eine Mehrband-Antenne mit Steckverbindern in der Kiste.... die "geht" sehr gut


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    aber am liebsten nehme ich einen alten Drake in einer eigenbau Holzkiste mit, wenn das irgendwie geht.....hier was improvisiertes..... am Silbersee Treffen irgendwann vor Corona ... in einem halb fertigen Kastenwagen von meinem jüngeren Sohn....

    Damit macht das einfach Spaß..... ;)


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    Kollegen haben da andere Konzepte:


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    und hier z.B.


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    ich bin da noch nicht so ganz entschieden....


    vy 73, P.

    @bigikraxn : Na, dann kann es ja los gehen ! ....

    Wenn Deine USB Ladestecker für den Zigarettenanzünder auch für 24 V Betrieb ausgelegt sind (LKWs haben das), könntest Du die beiden Akkus in Serie schalten (und würdest damit 24 V bekommen). So verwendest Du beide Akkus und hast nicht das Problem, dass Du die Akkus parallel schalten musst und damit Ausgleichsströme fliessen.

    Laden könntest Du die Akkus auch einzeln (nacheinander), wenn Dein Ladegrät 24 V nicht unterstützt.


    Ich habe für meine KW-Funkgeräte prinzipiell 24 Volt Akkus, denen ich einen Wandler auf 13,8 V Konstantspannung nachgeschaltet habe, so bekomme ich immer die volle Ausgangsleistung der Geräte, auch bei nachlassender Akkuspannung.

    Das sind allerdings etwas größere Akkus.


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    Das sind zwar "Hinkelsteine" (ca. 90 kg) , aber man kann damit fast alles anstellen, was man in der Praxis so braucht.... ;)


    Gruss, P.

    bugikraxn: Die einfachste Lösung um aus den 7,2 Ah / 12 V Akkus 5 V USB zu bekommen ist, eine große Zigarettenanzünder Kupplung mit Kabelpeitsche zu kaufen und da hinein einen Autoadapter 12V auf 5 V USB Adapter zu stecken. Fertig.

    An die Kablpeitsche 2 passende Steckerchen zu den Batterieklammen crimpen oder löten.


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    oder Du kannst mit einer (nominell 12 V fähigen) Solarzelle dazu auch eine Powerbank aufladen.....


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    Auf den Photos ist das alles ein bisschen zusammen gepopelt, das kann man sicher besser machen....


    Ladegeräte gibt es oftmals bei Discountern wie Lidl oder Hofer recht günstig, solche, die auch Motorrad Batterien laden können, funktionieren für diese Akkus gut.


    Vor ein paar Jahren gab es auch mal solche Power Stationen bei irgend einem Discounter, da sind auch solche 12 V 7,2 Ah Akkus drin.

    Die kann man auch mit einfachst Solarzellen / Ladereglern aufladen. (Hinten gibt es noch Anschlüsse)

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    Diese kleine Solarzelle braucht allerdings schon seeeehr lange um sowas aufzuladen.... ;)

    Die oben gezeigte (nominell) 30 Watt Zelle macht da einen deutlich besseren Job, auch ist der hier gezeigte Solarregler schon fast museumsreif, ein MPPT Regler macht da einen deutlich besseren Job. So etwas könntest Du auch selbst bauen, wenn Du dazu Lust hättes (oder sowas auf dem Flohmarkt suchen, mit defektem Akku und Deinen transplantieren)........

    Diese Station findet man noch im E.... habe ich gerade gesehen....



    Gruss, P.

    Hallo "bigikraxn".


    Du baust Dir mit Deiner Idee ein System aus lauter ineffizienten "Energiefressern" zusammen.


    1. Parallel geschaltete Akkus bringen meistens Probleme, da der schlechtere Akku das gesamte System auf sein NIveau heunterbringt (-> Ausgleichsströme) Die leben dann auch nicht lange. Ich würde die Akkus einzeln schaltbar aufbauen.


    2. Ein Step Up Wandler (5V auf 13,8 V oder ähnlich) hat keine 100 % Wirkungsgrad


    3. Ein Step Dowm Wandler 12 V auf 5 V hat auch keine 100 % Wirkungsgrad


    4. In Deinen Solarzellen gibt es bestimmt noch so einen Wandler....


    Ein System, zusammengesetzt aus lauter "Kompromist"

    .....


    Besser wäre mbMn:



    Besorg Dir eine durchladbare Powerbank mit der Du dieses ganze 5 V Spielzeug betreiben kannst und zu der Deine Solarzellen passen.


    Ansonsten gibts nur Selbstbau.


    Die 12 V Akkus benutzt Du für andere Anwendungen, wie Funkgeräte etc. die mit 12 V arbeiten.


    Entweder die richtig passende 12 V (Nominalspannung) Peripherie dazu besorgen (Solarzellen, Solar-Regler...), oder ansonsten verkaufen, tauschen, verschenken....



    Gruss, P.

    Hallo Ichipan,


    dass dei 40,2 m MFJ Antenne am besten funktioniert glaube ich Dir.

    Länge bringts.

    G 5 RV hat mich nie gereizt, ein guter Kollege hat eine in seinem Garten und grummelt da auch zeitweise drüber. Ohne mindestens den eingebauten Gerätetuner läuft da nichts.

    Seine hängt aber eignetlich auch viel zu dicht an einigen Bäumen.


    An meinem Heimat QTH habe ich einen 80 m Dipol in voller Länge im Dreick gespannt. Kannst Du Dir wie ein liegendes Geometrie Dreieck vorstellen, am Dachfirst angeschlagen, dort ein Balun drin und im Garten an 2 Bäumen in etwa 2-3 m Höhe und dann zusammen gebracht, mit einem Isolator in der Mitte. Den Isolator kann ich überbrücken zu einer Delta Loop. versucht habe ich es auch mit einem SGC Antennentuner am Dachfirst.

    Geht für viele Bänder mit einem SGC Tuner.

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    Am Dachfirst habe ich mir ein Fenster eingebaut, so dass ich dort gut mit den Antennen "spielen" kann.



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    Für 40 m habe ich einen full Size Dipol (unter den Beam) und für 20,15, 10 m einen Fritzel FB 33 Beam.

    Im Endeffekt komme ich immer wieder auf resonante Monband Antennen zurück, die am besten funktionieren. ("keep it stupid simple")


    Dann gibt es noch einen 2. kleinen Mast auf dem Dach für die UKW Antennen (andere Hausseite) . Darauf steht ein Sperrtopf für 2 m (Lokalrelais) und inzwischen eine Log.- Per Antenne die auch 2 m und 70 cm abdeckt.

    Zwischenzeitlich ist die unter den Beam gelandet.

    Dann noch ein Militär Jeep-Antenne mit der ich diverses , (mit unterschiedlichen Längen) spielen kann (hier ein altes Bild).


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    Damit kommei ich so eingermaßen brauchbar rum, der Beam hängt eigentlich zu niedrig, das habe ich auf einem unseer Field Days gemerkt, was da noch geht, wenn man die "richtige" Höhe hat.... Auf dem Mast siehst Du meine Eigenbau Monoquad.

    Leider gehört mir nicht der Mast .... ;)

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    In meiner "mans cave" habe ich einen alten Telfonmast setzten können, der es mir ermöglicht ca. 50 m Draht aufzuspannen (endgespeist), das funktioniert mit einem SGC Tuner ganz brauchbar und bringt mit 100 Watt, batterieversogt, auf 40 m und auch auf 80 m eine ordentliche Verbindung nach DL. An den Gegengewichten muss ich noch arbeiten, die müssen noch verbessert werden....IMG_2594.JPG

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    Weiterhin haben wir eine 16,2m kurze mehrband Notfunkantennne gebaut bei uns im OV, mit einen 1:9 Balun, die aber ein ziemlich gut ausgerichtetes Gegengewicht braucht .... und zwar funktioniert, aber das ist kein Vegleich zu einem full size Dipol für 80 m.


    Auch eine Anjo Mehrband Draht Antenne mit einem 1:49 Unun habe ich probiert (die funktioniert ohne Gegengewicht) aber die bringt mir unter gewissen Bedingungen ein Brummen auf das Signal....


    Bisher haben die einfachen Systeme, "so lang wie möglich" am besten funktioniert.


    HB 9 ACC hat ein schönes rotes Antennenbuch geschrieben, da gibt es einige Antennen-Lägen nachzilesen, die sehr gut funktionieren....


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    So, ich hör jetzt erst mal auf Monologe zu halten....


    Habe noch diverse andere auch Vertical Antennen gehabt / probiert, aber wir haben ja noch ein bischen Zeit das alles zu diskutieren denke ich.....


    vy 73, P.

    Hallo "Ichpan",


    danke für Deine Erklärungen zu Eurer Notfunkrunde.


    Klar kann man sich die Bedingungen auf KW (leider) nicht aussuchen, so dass man es ggf. mehrmals oder auf verschiedenne Bändern zu verschiedenen Tageszeiten probieren muss....

    Da hilft nur dran bleiben....


    Zudem habt Ihr in OE ja eine sehr gebirgige Topografie, die für eine brauchbare 80 m Kommunikation Steilstrahlung nötig macht. um auch ins "nächste Tal" zu kommen.

    Diese Steilstarhlung bringt allerdings meistens schon ein klassischer Dipol, der in niedrigen Höhen (für 80 m unter etwa 20 m) aufgehängt ist.


    Wichtig ist es allerdings, dass man möglichst die gleiche Polarisation hat.

    Unterschiedliche Polarisationen machen in der Regel etwa 1 bis 2 S-Stufen (Verlust) aus.


    Im Fall einer gewollten Steilstrahlung möglichst eine (theoretisch) horizontale Polarisation anstreben.


    (Nach Reflexionen an Bergen, oder an der Ionosphäre gibt es aber oftmals Polarisationsdrehungen und es ist auch einen Versuch wert, eine Vertikalantenne auszuprobieren, wenn nichts anderes da ist.)


    Eine vertikale Antenne hat hauptsächlich Flachstrahlung und ist in Euren Gegenden für den Notfunk (ggf. ins nächste Tal) wahrscheinlich eher nicht optimal. Aussedem ist es sehr schweirig eine 80 m Antenne in voller Länge zu realisieren.

    Durch Verkürzung, oder Einsatz einer Verlängerungsspule in der Antenne, verliert man eine ganze Menge an Wirkungsgrad, weil man nicht die volle Länge, die (hier für das für 80 m Band) eigentlich notwendig ist, erreicht und die Spule Verluste bringt (Leistung in Wärme umsetzt) .


    Eine durch Spulen verlängerte Vertikal Antenne an einem Fahrzeug hat wahrscheinlich deutlich unter 10 % Wirkungsgrad.


    Hier ein Beispiel einer sogenannten "Screwdriver Antenne" (die man mit einem variablen Spulenabgriff motorisch für fast jede Frequenz in Resonanz bringen kann). Ein schönes (aber etwas teures) Spielzeug, nicht wirklich gut für die unteren Bänder. Aber eine nicht optimale Antenne ist besser als keine Antenne..... Immerhin kann ich damit z.B. von einem Autobahnparkplatz in der Schweiz in den Bergen eine Verbindung zu meinem Notfunkkollegen Gerry bei uns zu Haiuse auf 80 m hin bekommen.

    In das nächste Tal komme ich damit aber eher nicht....


    Deutlich besser und sehr preswert, mit Fernsprechkabel aus Armeebeständen und ein paar GFK Stangen, auch von der Armee aus ehemaligen Tarnnetz-Halterungen (fast "unendlich" verlängerbar), ist eine solche einfache inverted V-Antenne mit 2 x knapp 20 m Fernsprechkabel (einfach), geht meistens auch ohne Balun.

    Richtig auf Resonanz abgestimmt, geht die wie "Schmidts Katze" und ist schnell aufgebaut.

    So eine hatte ich (vor Corona) mit einem AFU - Forumskollegen in der Schweiz auf einem Campingplatz aufgebaut, um einem einem neu lizenzierten OM aus dem CH Forum in Sachen Notfunk auf die Sprünge zu helfen.....

    Der wohnte im nächsten Tal, etwa 30 Km weg.... und nach DL ging es auch.... alles auf 80 m.



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    Sollte ich Dich mit diesen Sachen langweilen, einfach sagen, ich weiss nicht, wo ich Dich Erfahrungsmäßig in Sachen Amateurfunk "abholen " kann.


    vy 73, P.

    Hallo "Ichipan",


    später (19.00h +) hast Du meistens eine Öffnung des Bandes gegen Osten (russische Stationen ?).

    Später Nachts, nach 23.00h, hatten wir meistens Gespräche in Telefon Qualität.... was aber für einen arbeitenden OM nicht wirklich eine Lösung ist....


    Bei unseren Notfunkrunden auf 80 m haben wir die Erfahrung gemacht. dass die QRG 3.643 MHz strategisch für den Praktischen Betrieb nicht gut gelegt ist, da sie zwischen 2 "praktizierten " Kanälen liegt, (3.625 und 3.650) die Du auch mit steilflankigen Filtern (1,8 kHz) in SSB nicht vernünftig ausblenden kannst.

    Hast Du dann noch Stationen (wie oft aus Italien), die mit 2 KW+ arbeiten, spratzen die recht weit nach oben und unten über ihr Arbeitsfrequenzspektrum und machen die entsprechenden Nachbar- Frequenzen für Stationen mit kleiner Leistung nur sehr eingeschränkt nutzbar ....


    Die D-A-CH Notruffrequenz 3.643 MHz ist offensichtlich nicht wirklich bekannt und wird leider nicht respektiert, schon gar nicht zu Contest Zeiten....

    "Ham Spirit" .... ?


    Es widerstrebt mir mit "Full Gallon Equipment" eine Frequenz frei räumen zu müssen, zumal dabei die schwachen Stationen die mit 100 W und ggf. (noch) nicht optimalen Antennen, hinten runter fallen und damit auch der Spaß am Notfunkbetrieb schnell nachlässt.....


    Für mich ist Notfunk eine Betriebsart, die mit einem 20 Watt Transceiver, einer alten Autobatterie und einem Stück Draht funktionieren muss.....


    Leider ist diese Einstellung in Zeiten von Contest und Co. ziemlich in Vergessenheit geraten.


    Aber lassen wir uns nicht entmutigen !


    vy 73,


    P.

    Ich würde für die Umwälzpumpe des Naturzugkessels eine 12V oder 24 V Pumpe einsetzen.


    Sowas findet man in Wohnmobilen bei Produkten der Firma Alde und bei Standheizungen von Webasto oder Eberspächer.

    Damit vermeidest DuWandel-Verluste vom Wechselrichter.


    Alternativ gibt es von Honda kleine Generatoren, die nur zur Batterieladung konzipiert sind und 6, 12 und 24 V liefern und sehr wenig Sprit verbrauchen.


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    Solche Generatoren findet man im Boots / Yachtbedarf


    Meiner war im ersten Leben bei der dänischen Armee....


    Alternativ könnte man eine große Solarzelle zur Pufferung installieren, die eine entsprechend große Batterie, somit hätte man keinen Gestank und Krach.....


    Hier eine 200 Watt Zelle aus einem Rückbau, die ich für 45 € bekommen konnte....


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    Gruss, P.