Beiträge von Optimus

    Ich glaube so einfach, wie sich der Verantwortliche der Wiener Netze vorstellt, wird es fürchte ich nicht sein. Bei einem globalen Ausfall, wo die sogenannte Netzfrequenz von 50 Hz wesentlich über-oder unterschritten wird, können ja auch bestimmte technische Systeme defekt werden, deren Reparatur bzw. Beschaffung dann doch einige Tage in Anspruch nehmen würde.

    Ich gehe davon aus, dass wir die Vorräte, früher als uns lieb ist, benötigen werden. Wie gesagt, gelegentlich eine Dose ja, in 10 Jahren denke ich wird die Rotation entsprechend erfolgt sein. Außerdem halten die eh länger als angegeben. 😉

    Fluid

    Wenn ich geschrieben habe, dass ich davon nicht essen werde, meinte ich nicht, dass ich befürchte, es würde mir nicht schmecken sondern, dass ich mich dieser Art von Vorrat nicht mehr auseinandersetzen muss. Gelegentlich würde ich das schon probieren. Die Auswahl habe ich ja getroffen, was mich essenstechnisch ansprechen würde. Bin überzeugt, dass das von conserva alles gut ist und die Dosen mit 400g sind auch ausreichend bemessen.

    habe mich erst vor kurzem wieder von conserva mit Fertiggerichten eingedeckt, die halten mindestens 10 Jahre. Dass ich davon essen werde ist eher auszuschließen, vielleicht in längeren Abständen (sofern es die momentanen Umstände noch zulassen) eine Dose. Lang haltbare Lebensmittel sind für mich auch stressfreier, denn da muss ich nicht immer aufs Ablaufdatum schauen. Ist auch ein Vorteil. Wie du auch geschrieben hast, im Krisenfall ist man auch weniger und es vergeht einem wahrscheinlich eh der Appetit dabei.

    Auch ein sehr interessantes Thema, wie sovieles hier :) wir haben schon 2 Vormerkungen, die zu uns kommen wollen. Die jenigen haben auch schon diverses an Besorgungen vorgenommen, es geht halt primär darum, dass man im Krisenfall mit Gleichgesinnten zusammen ist um nicht ganz alleine dazustehen und um einander Mut zuzusprechen. Wichtig sollte sein, dass die betreffenden Personen nicht soweit voneinander entfernt sind, damit rasch zusammenkommen kann. Eventuell eine gute Funkverbindung zu haben (CB/PMR,...) Einen genauen Zeitpunkt kann man leider nicht jetzt schon vereinbaren, weil das eine situative Sache ist und auch viel mit Bauchgefühl zu tun hat. Vielleicht könnte man das auch dahingehend intensivieren, dass man regional bereits hier im Forum Leute finden kann, denen man auch persönlich zusammenkommen könnte. Wie denkt die Forengemeinde hierzu? LG

    Vorsorge_am_NOK


    du hast hier sehr schön geschrieben, dass letztendlich man selber wissen muss, ob man ausreichend vorbereitet ist. Bis vor kurzem war mein Zufriedenheitslevel positiv doch Je länger ich aber hier lese, umso unsicherer werde ich, nicht doch noch mit einigen Vorbereitungen zuzulegen. Jetzt kommt aber doch wieder meine ursprüngliche Intention für diesen Thread in den Mittelpunkt zu rücken, dass doch irgendwann auch für jeden der Punkt kommen wird, wo nix mehr geht. Ich habe für mich jetzt eine gute Mitte gefunden, dass ich sage, für einen Monat Vorräte zu haben, sollte einmal fürs erste reichen. Auf 6 Monate, wie mancher hier schreibt, werde ich sicher nie kommen, denn das würde mich und meine Familie, wenn es um Rotation der bevorrateten Dinge geht , doch etwas leicht überfordern. Wir ernähren uns fast ausschließlich von frisch gekauften Lebensmitteln, hin und wieder wird die eine oder andere Dose geöffnet. Wo immer wieder gewechselt wird sind Nudeln oder Bolognese/Gemüse-saucen, alles andere wird nur gelegentlich geprüft, wann etwas abläuft oder bereits abgelaufen ist. Darum bewundere ich manche hier, die für 6 Monate eingelagert haben ohne jemals in Stress zu geraten mit Rotation und ähnlichem.

    Aber wie gesagt, Es gibt ein Dorf...... z.B. sind da einige die können super Gemüse ziehen. Haben aber womöglich nicht genug Samen.

    Ich habe einiges an Samen, Dünger und 2 Hände die helfen können.

    Der andere z.B. hat Hühner, ich habe Reis........ man wird sich einig werden können. So schließt sich der Kreis.

    Reis in meinen Beispiel, weil dies etwas ist, was bei uns nicht wächst. Wenn es im Laden keinen mehr gibt, hast du keine Chance noch ran zu kommen.

    Du hast natürlich den Vorteil, dass du in einer Dorfgemeinschaft lebst, wo man einander helfen kann. Als Städter sind einem da bereits die Hände gebunden. Aber was natürlich auch von Bedeutung oder informativ sein kann, wie würde sich eine Dorfgemeinschaft verhalten, wenn sich Städter plötzlich auf den Weg aufs Land machen. In den letzten Kriegsjahren, wo die Lebensmittversorgung nicht mehr so gut war, fuhr man auch aufs Land um Eier oder anderes essbares zu besorgen, so hat mir das meine Großmutter erzählt. Andererseits kann man davon ausgehen, dass es damals keine Supermärkte gab, die eine größere Anzahl von Personen versorgen konnten geschweige die Logistik, die sich heute wesentlich von der damaligen unterscheidet.

    da bist du ja schon top vorbereitet. 6 Monate schaffe ich sicher nicht. 2-3 Wochen jedenfalls und wahrscheinlich auch länger, vielleicht untertreibe ich da etwas, vielleicht auch deshalb, weil ich ein leidenschaftlicher Esser bin, leider, da sollte ich noch an mir arbeiten, mich da ein wenig einschränken :) Wasserbevorratung priorisiere ich weniger, zumal Wien mit den Hochquellwasserleitungen gut erschlossenen und wir nur im 2.Stock wohnen. Aber vielleicht sollte ich da noch ein wenig nachbessern. Konserven, Marmeladen, Trockeneipulver, etc. Sollte ich zu genüge haben. Haustiere haben wir gottseidank keine mehr.

    Ich habe mir gedacht hier einmal zu fragen, für wie lange sich jeder vorbereitet hat. Wenn manche schon ganz nervös sind und schreiben ďass sie noch immer viel zu wenig gemacht haben und noch viele Vorbereitungen zu treffen hätten. Ich gebe zu, dass ich mich selbst oft frage, ob ich genug getan habe oder nicht. Wenn man ehrlich ist, dann wird wahrscheinlich für jeden Mal früher oder später der Zeitpunkt kommen, das eine oder andere zu benötigen oder überhaupt nix mehr zu haben und was dann? Wie denkt ihr darüber? Freue mich schon über zahlreiche Beiträge :/

    Es macht nur Sinn so ein Aggregat im Keller aufzustellen, wenn die Abgasfügrung ins Freie hundertprozentig durchdacht ist. Jeder Pfusch würde sich sehr schlimm rächen. Außerdem sollten Aggregate nur Tagsüber betrieben werden im bebauten Gebiet um nicht unnötig die Nachbarschaft zu belästigen.

    Nunja mit einer Schelle und dem passenden Schlauch sollte es problemlos gehen, empfehle ich aber gar nicht. Lieber raus damit, irgendwo so verstecken dass er Luft bekommt und abgeben kann und weniger auffällig lärmt - fertig. Im Bedarfsfall sind es eh nur ein paar Std am Tag.

    Welchen Schlauch sollte man da nehmen? Die Abgase werden ja heiß. Vielleicht gibt es hier eine Empfehlung. LG

    Hallo,


    ich möchte diesen thread gleich dazu benutzen um in diesem Forum zu fragen, welche Abgasführungsmöglichkeiten technisch gesehen man ins Freie wie führen könnte. Für den Fall der Fälle, dass man das Gerät doch einmal in den Keller stellen müsste, z.B. aus Lärmminimierungsgründen z.B. Ich habe dieses Gerät https://www.championpowerequip…gat-Stromerzeuger-230V-EU

    Hat jemand hier schon sowas angeschlossen? Auf der rückseitigen Ansicht des Aggregats sieht man den Abgasauslass, wie ich da etwas anschließen kann ist mir derzeit noch ein Rätsel. Danke und LG

    So einen Inverter zusätzlich zu haben ist auf jedenfall gut. Die Nutzung hätte ich für mich so vorgestellt, ihn nicht ständig zu betreiben, sondern z.B. Kühlgeräte für ca. 2 Stunden wieder auf die eingestellte Kühltemperatur zu bringen und sie dann wieder abzuschalten. Über Nacht würde ich keinen Stromgenerator laufen lassen. Tagsüber nur stundenweise. LG

    Das mit dem Dauerabnehmer ist eine Lösung aber keine gute Lösung, weil man bei einem Blackout eh sehr sparsam mit den eigenen Stromreserven aus den Powerstationen umgehen muss. vielleicht könntest du auch das bei deiner AC200 probieren, ob sie Probleme machen könnte. Bei meiner AC200Max konnte ich aber noch keine Fehlfunktionen feststellen.

    In der gestrigen Ausgabe vom 22.8.2022 der Wiener Zeitung ist ein sehr ausführlicher Bericht über die Hochquellwasserleitungen, der sehr aufschlussreich ist und sogar mit diversen Skizzen über die diversen Verläufe. Da hat die damalige Stadtverwaltung alles genau bemessen, jedenfalls für die damalige Zeit wurde das so berechnet, dass alle 4-5 stöckigen Zinshäuser ohne Pumpe versorgt werden können, alles was höher ist bedarf einer zusätzlichen Pumpe. In der Jetztzeit wird jedenfalls das Wassernetz weiter verbessert, um die über der Donaus liegenden Bezirke, bzw. die neuen Stadtteile (Seestadt) besser mitversorgen zu können. Habe da im Netz auch was darüber gefunden. Ist sehr lesenswert!

    https://www.wienerzeitung.at/n…Kaltes-klares-Wasser.html

    Die Bluetti/Poweroak AC200Max funktioniert ohne Probleme, die Poweroak EP240 ist die, die offensichtlich bei zwei Kühlgeräten Probleme gemacht hat. Ich vermute einmal. dass wenn die Kühl/Gefrier in Standby geht, dass sie glaubt, es ist nichts angeschlossen oder die geringe Wattanzahl veranlasst sie, nicht anzuspringen. Keine Ahnung warum. Und der Gerfrieschrank wechselt zwischen Ein und Ausschalten. Habe die EP240 wieder abgesteckt und ans Stromnetz angeschlossen.