Beiträge von JoBe

    Um den RauchmLeder zu Testen, muss man nicht gleich die Wohnung/das Haus abfackeln und schauen ob eh rasch die Feuerwehr kommt. 😉

    Naja, wenn man die Rettungskette komplett testen will dann schon. ;)


    Die klassischen Heim-Rauchmelder mit Batteriebetrieb sind allerdings gar nicht dazu da direkt die Feuerwehr zu alarmieren, können sie auch nicht. Dazu braucht es eine professionelle Brandmeldeanlage mit Direktalarmierung. Wozu die kleinen Lärmdosen aber sehr wohl da sind und gute Dienste leisten ist, dass die Leute in der Nähe der Rauchquelle wach und aufmerksam werden und den Drang verspüren sich von der Lärm- und somit von der Rauchquelle zu entfernen. Das spart meines Wissens einige Tote jedes Jahr die im Schlaf an Rauchgasen sterben oder verbrennen, weil sie nicht rechtzeitig aufgewacht sind.


    Zum Thema was ich heute für die Vorbereitung getan habe: Dem Rauchfangkehrer über die Schulter geschaut zwecks Qualitätssicherung der Arbeit und ihm gezeigt wie man einen Tischherd richtig reinigt, nachdem ich das letztens von einem Ofenbauer gelernt habe.

    Ärgerlich nur das sich diese Dinger nicht ausschalten lassen solange es noch raucht.

    Da vertraut wohl jemand dem Testknopf nicht? ;)


    In solchen Fällen nehme ich den Melder runter und entferne die Batterie, wo und warum es raucht habe ich zu dem Zeitpunkt ja bereits festgestellt und etwas dagegen unternommen. Ist auch eine gute Gelegenheit den Batteriezustand zu prüfen und sie bei Bedarf zu ersetzen, bevor der Melder nachts anfängt zu zirpen.

    In dem Amtsblatt steht eigentlich genau was Sache ist: Die polnische Marktüberwachung ist auf das Gerät aufmerksam geworden, hat es für nicht tauglich befunden und die anderen europäischen Behörden informiert. Die setzen jetzt selbst Maßnahmen entsprechend ihrer Beurteilung. Wie die polnische Behörde aufmerksam wurde steht da nicht und ist auch egal. Deswegen muss man sich sicher nicht an die Gurgel gehen, sowas ist so ein billiges Ding nicht "wert"! ;)


    Es gibt ja auch Alternativen, am Wochenende habe ich mir z.B. ein lagerndes Yaesu FT-4XE (https://www.wimo.com/de/ft-4xe) um € 50,- gekauft. Jetzt kostet es wieder knapp € 70,- und hat 120 Tage Lieferzeit. Auf die Versandbestätigung warte ich noch, Wimo dürfte sich mit dem Black Weekend Sale selbst geDDOSt haben.

    Ichipan: Das ist im Prinzip richtig, in einer Mietwohnung ist es allerdings schwierig einen Diesel inkl. so einem Verschlag unterzubringen. Der Diesel braucht auch viel mehr Wartung als die Brennstoffzelle, daher ist die auch für Spezialanwendungen wo man nicht ständig danach schauen kann oder will geeignet. Gerüchteweise sollen in den Hinweistafel-Anhängern der ASFINAG, die z.B. vor Kurzzeitbaustellen auf der Autobahn zu finden sind, solche Direktmethanol-Brennstoffzellen eingebaut sein.


    Es gibt auch Brennstoffzellen die mit Flüssiggas betrieben werden und solche für Wasserstoff, da fällt allerdings der Vorteil der unproblematischen Lagerung weg. Von Rittal gibt (oder gab) es z.B. komplette USV-Anlagen mit 5 kW die mit handelsüblichen Wasserstoffflaschen betrieben werden, siehe https://www.tecchannel.de/a/di…-usv-technologie,438673,6. Man findet nur keine Preise oder aktuelle Informationen, warum nur? ;)

    rand00m: Hab von meinem Nachbarn gelernt solche Löcher mit Schlauchschellen (z.B. https://www.amazon.de/gp/aw/d/…sc=1&tag=httpswwwaustr-21) und Gummistreifen abzudichten. Die Schellen lassen sich komplett öffnen und um das Rohr legen. Je nach Größe des Lochs verwendet man entsprechend mehrere Schellen. Das Gummistück, z.B. aus einer Matte ausgeschnitten, auf das Loch legen und mit den Schellen fixieren. Das hält normal locker bis zum nächsten Werktag.


    Bezüglich Notdienst: Meine Schwester und ihr Mann sind auf so einen Elektro-Notdienst reingefallen, hat damals € 700,- gekostet, bar natürlich und gegen eine windige Rechnung. Die Handwerker hatten ein entsprechend robustes Auftreten, da wollte sich mein Schwager nicht auf einen Konflikt einlassen. Für die wichtigsten Gewerke sollte man also vorab ein paar Telefonnummern aus der Gegend bevorraten. Google ist da Dank SEO eine schlechte Hilfe.

    racer2: Hast Du alle Stiele heute abgebrochen? Was für Schieber/Schaufeln waren das (Händler, Preisklasse)?

    Trügerisch bei Vorräten ist, wenn man denkt man hat eh ausreichend Redundanz. Wenn das Werkzeug dem Einsatz nicht gewachsen ist, dann hilft es auch nichts wenn ich eine große Anzahl davon habe.


    Natürlich könnte man mit 100 billigen Schneeschiebern auch 100 m² räumen, wenn jeder Schieber nur 1 m² überlebt, danach ist der Vorrat aber aufgebraucht. Das ist weder günstig noch nachhaltig noch schont es die Nerven.


    Zur Schneeräumung habe ich mir letztes Jahr eine Schneefräse von AL-KO gegönnt (https://alko-garden.at/garteng…aese-760-te-snowline.html), in Ihrem Segment ist sie vergleichsweise billig aber trotzdem relativ robust gebaut und gut zu reparieren. Dieses Wochenende war ich wieder besonders begeistert davon, die spart mir eine Menge Schinderei.


    Damit kommen wir auch schon zum Punkt wo ich als Krisenvorsorger versagt habe:

    Nach dem Motto "wie gewonnen so zerronnen" haben sich unsere Pferde so belästigt gefühlt von dem lärmenden und schneewerfenden Ding, dass sie beschlossen haben einen kleinen Ausflug auf die Nachbarwiese zu machen und mir ein kleines Vormittagsworkout zu gönnen. Somit durfte ich im Tiefschnee bergauf nachtigern um die Bande wieder nachhause zu holen.


    Gewonnene Erkenntnisse daraus:

    - Eingänge immer gleich wieder komplett zumachen, besonders bei den Pferden unsympathischen Arbeiten.

    - Seit einiger Zeit nehme ich mir vor ein paar hochwertige PMR-Funkgeräte anzuschaffen und zumindest ein Paar fix im Auto zu haben, damit wäre in dem Fall die Koordination mit meiner Lebensgefährtin einfacher gewesen. Derzeit habe ich nur ein ordentliches und vier alte billige Geräte, bei denen die Akkus schon hinüber sind. Solche Beschaffungen sollte man nicht vor sich herschieben.

    - Ausdauertraining muss weiter intensiviert werden, streckenweise bin ich schon recht unwürdig nachgekeucht obwohl es nur wenige hundert Meter Entfernung waren und vielleicht hundert Höhenmeter. Andererseits habe ich heute keinen Muskelkater oder sonstige Beschwerden, ist auch was wert.

    - Positiv war, dass die Pferde zwar neugierig erkundet haben aber nicht einfach auf und davon gerannt sind. Nach ein paar Minuten haben sich auch die ersten einfangen lassen und der Rest ist brav mitgegangen. Hier hat sich die Herdenhaltung und der gelebte Umgang mit den Tieren sehr bewährt.

    Was lagerfähige Stromversorgung angeht gibt es natürlich auch noch die Direkt-Methanol-Brennstoffzelle, z.B. diese hier: https://www.my-efoy.com/efoy-brennstoffzellen/


    Leider nur etwas für die etwas dickere Brieftasche aber die Methanol-Kartuschen kann man sehr lange aufbewahren, quasi ohne Selbstentladung. In Kombination mit einem entsprechenden Pufferakku, Blei oder LiFePO, ergibt das eine leise und vergleichsweise unkritisch zu lagernde Stromversorgung.

    Aber mich interessiert das Thema PACTOR, insbesondere die Möglichkeit damit E-Mails über KW verschicken zu können.

    Benutzt Du das hauptsächlich für die Bergwacht, oder gibt es da auch vernünftigen Amateurbetrieb ?

    In Österreich wird PACTOR im Notfunkbereich des Amateurfunks eingesetzt. Auch einige Behörden und Einsatzorganisationen verwenden PACTOR wodurch hier eine Interoperabilität gegeben ist. Im Amateurfunkbereich kommt immer mehr auch Vara als kostengünstige Alternative dazu. Beides sowohl über das Winlink-System als auch Peer-to-Peer.


    PACTOR hat den Vorteil sehr ausgereift und verbreitet zu sein, die Modems sind robust und langlebig allerdings auch richtig teuer. Dafür reicht dank Hardware-Modem ein sehr leistungsschwacher Rechner, z.B. ein Netbook. Vara braucht da als Software-Modem schon einen etwas besser ausgestatteten Rechner.


    Großer Vorteil an diesen Digimodes ist die automatische Fehlerkorrektur. Wenn eine Nachricht erfolgreich übermittelt wird, dann bekommt der Empfänger auch genau das was der Absender weggeschickt hat. In Phonie bekommt man niemals den Datendurchsatz hin, schon gar nicht bei schlechten Bedingungen. PACTOR funktioniert noch wenn man selbst nur noch Rauschen hört. Mit Vara habe ich noch nicht so viel Erfahrung, habe aber tagsüber auf 80 m mit 10 W auch schon Nachrichten mit gutem Tempo übermittelt, mit 5 W Sendeleistung ging es auch aber spürbar zäher. Gateway war etwa 90 km Luftlinie entfernt mit Bergen dazwischen, NVIS also.


    Immer mehr Winlink-Gateways bieten auch Vara an, damit kann man bei vorhandenem Audiointerface kostenlos in Winlink per Kurzwelle reinschnuppern, für volle Geschwindigkeit kostet Vara etwa 70 $. Bei PACTOR fängt der Einstieg bei rund € 1000,- an.


    Geübt wird PACTOR P2P übrigens österreichweit immer am 1. Mittwoch im Monat rund um den Notfunk-Rundspruch, eine Anleitung gibt es hier: https://www.oevsv.at/export/sh…nloads/Datenaktivitat.pdf bzw. ein Videotutorial hier:

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    Imperatrix: Den TRX beim Hauptlieferanten, da gab es den passenden Rucksack günstig dazu. Die Antenne hab ich direkt beim Hersteller bestellt, zusammen mit zwei anderen Antennen(teilen). Finanziell rentiert sich das nicht, als Sonderbestellung hätte ich aber ewig darauf warten müssen.

    Gestern ist die Antennenlieferung gekommen, heute der Transceiver. Die Portabelausrüstung ist damit um ein relativ leichtes Set aus Icom IC-705 und Chameleon EmComm III Portable erweitert und der TRX bereits erfolgreich mit Winlink per Vara getestet.

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    zippygirl: Sehr viele (Notfunk-)Runden spielen sich am 80 m Band ab, besonders mit NVIS-Antennen funktioniert das meistens ganz gut. Nur bei ungünstigen Bedingungen (z.B. Tagesdämpfung zu hoch) braucht es mehr Leistung oder einen Wechsel auf 40 m.


    Da die Runden im Gegensatz zu realitätsnahen Übungen oder gar Einsätzen planbar und daher üblicherweise morgens oder abends sind, reicht meist das 80 m Band. Das 60 m Band wäre ideal für NVIS, wenn es nicht so eingeschränkt wäre.


    Der monatliche Notfunkrundspruch ist z.B.:

    siehe https://oevsv.at/funkbetrieb/notfunk/

    Na, dass Du Dich da nicht kräftig irrst. Vielleicht nicht "Zusammenbauen", aber kräftig löten, schweißen, Jumper setzen und "aufmotzen" - DEN Eindruck habe ich schon, wenn ich so im Netz stöbere.

    Nicht zu vergessen Bausätze, logischerweise ohne CE Zeichen, aus z.B. China oder USA. Da gibt es etwa günstige Funkmodule für Raspi und Konsorten und viele andere nette Dinge. Die sind auch für einen Nicht-Löt-Profi schnell zusammen gesteckt und die Software installiert. Klasse 1 ist aber dafür nötig weil rechtlich Eigenbau.


    Der Bereich spricht meines Wissens gar nicht so wenige "Maker" an, wie man Bastler heutzutage nennt. ;)

    Hab gerade zumindest meinen Termin für Pieks 3.0 gebucht. Ist zwar erst im Jänner aber wir leben ohnehin relativ isoliert.


    Gestern war ich übrigens wiedermal bei einem PCR-Test, Antigen wurde automatisch mitgemacht. Termin am späten Nachmittag gebucht, bei allen Terminen ausgenommen dem letzten um 17:45 war noch was frei.


    Vor mir waren vier Leute, Plantermin 17:15, Probennahme keine 5 min später, Ergebnis Antigen nach ca. 20 min und Ergebnis PCR heute Früh. Da läuft also bei uns derzeit wieder alles rund.


    Freude 2.0: Das Forum funktioniert wieder, vor allem mein Favorit auf die ungelesenen Beiträge. Trotz mehrmaligem Löschen von Cookies und Verlauf blieb der hartnäckig beim Redirect auf die Statusseite. Vielen Dank Ben für die Mühe! :thumbup:

    Da ich mich immer offen als Softprepper deklariert habe und auch auf die kleinen Herausforderungen des Alltags vorbereitet bin, bleib ich für mich bei Prepper und Prepping. Nicht jede lockere Schraube und ausgefallene Beleuchtung ist gleich eine Krise, eine Zombieapokalypse und ein Atomkrieg aber sehr wohl. Auf erstere beide Szenarios bin ich praktisch jederzeit vorbereitet und habe sie mehrmals erlebt, auf die letzten beiden nicht ... so what? ;)


    Natürlich verstehe ich die Beweggründe von Ben und werde mich wegen der Namensänderung nicht beleidigt zurückziehen. Wesentlich sind Ziel und Inhalt.


    Zum Thema Freude: Gestern Früh habe ich bei Chameleon Antennas in USA (https://chameleonantenna.com/s…/categories/wire-antennas) Geburtstagsgeschenke für mich bestellt und gestern Abend kam schon die Versandbestätigung. Nächste Woche sollte das Päckchen bei mir eintreffen, dann werden eine EmComm III Portable, eine Skyloop 2.0 sowie ein CAP HAT meine Sammlung erweitern.

    Imperatrix: Was einen nicht umbringt macht einen nur härter, auch eine Form von Prepping! 8o


    Außerdem werden interessierte Newcomer zu Multiplikatoren, die Ihr erfragtes und erlesenes Spezialwissen an mehrere Leute in ihrem Umfeld weitergeben. Je mehr Funkamateure mit Ahnung von Notfunk-Abläufen es gibt desto besser können wir alle gemeinsam kritische Lagen meistern. Das rechtfertigt für mich jede Anstrengung in der Nachwuchspflege. ;)

    zippygirl: Herzlichen Glückwunsch, liebe YL! :thumbup:

    Jetzt wo Du den Einstieg geschafft hast wird Dich bestimmt bald das Funkfieber erwischen. Vielleicht gehst Du dann sogar noch das Upgrade auf Klasse 1 an, aber das hat vorerst keine Eile. Bei Fragen immer heraus damit, gern auch per PN.

    Auf der Ebene und in der Intensität war es meines Wissens die erste Übung. Die Helios 2019 war ja nur auf oberster Bundesebene. Von daher war eigentlich klar, dass man mit Details eher vorsichtig ist. Diese Übung sehe ich auch eher als Versuchsballon und für viele Teilnehmer als erstes Hineinschnuppern.


    Jetzt geht es darum die gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke aufzubereiten, anderen Bezirken und Gemeinden zur Verfügung zu stellen und die nächste Übung breiter und intensiver zu gestalten.


    Natürlich hätte man damit schon viel früher anfangen können, dann wäre man jetzt schon weiter. Die liebe Corona hat hier leider auch für Verzögerungen und Einschränkungen gesorgt. Positiv gesehen tut sich jetzt wenigstens einiges.