Beiträge von Carpe

    An welche Kunden richtet sich das ? Wohl kaum an GB, USA oder CAN, möglicherweise an CZ, SK und HU. Sie schreckt so viele deutschsprechende Kunden in AT und DE ab.

    Lilly ist Vollzeit Youtuberin und lebt davon (was man so hört, gar nicht so schlecht).

    In englischer Sprache erreicht man eben ein Vielfaches, als wenn man Deutsch spricht.

    Wenn schreckt die den ab?

    Ihr Messer verkauft sich extrem gut.

    Proofwood ist recht offen und erklärt welches video bei wievielen clicks&views in etwa wieviele hundert Euro pro Monat einbringt, was er an gesamt einnahmen hat pro monat und und und. Damit man mal die Größenordnungen von sowas versteht.

    Hatte auch mal einen Kanal gesehen, da hat einer offen gelegt, was er mit seinem YT Kanal (stellte Elektrogeräte vor)verdient. Da muss eine Omi lange dafür stricken.

    Der hat die Elektrogeräte kostenlos von den Herstellern bekommen und hat die nach den Videos noch verkauft.


    ganz fies wie ich bin, ich kenne sie aber nicht wirklich, vermute ich, das ist ein ding zwischen Ihr und ihrem partner. und es wurde rational nach ökonomischen Kriterien entschieden, SIE ist vor der Kamera und ER ist hinter der Kamera.

    Wenn man die ersten Videos (vor 10 Jahren ansieht) merkt man, dass es zu der Zeit keinen Kameramann gab.

    Das ist die Variante Schubkarre ohne Behälter oder?

    https://3-14horse.com/

    Kommt aus Russland.

    Hast du auch mal eine Nachziehvariante getestet?

    Ja, aber nur die mit zwei Rädern.

    Hat zwar auch Vorteile, ich fand aber, eine einrädrige Version geeigneter für Feldwege oder Wildpfade.

    Wie ist deine Erfahrung mit solchen Packeseln?

    Das Horse habe ich erste ein paar Wochen. Die ca. 60kg lassen sich auf ebener Strecke gut schieben.

    Nachteilig ist, dass das Gepäck gut austariert sein muss, oder dass man beide Hände benötigt.

    Wobei Andrey (der Hersteller) auch einen Gurt dazu anbietet, um mal die Hände weg zu nehmen, wenn man steht.

    Mit obrigen Modul meinst du das mit den Futtertonnen oder den Startpost?

    Das Modul mit den Futtertonnen ist quasi mein Basismodul.

    Wenn es zu Fuß los geht:

    Auf dem Rücken ist der INCH Rucksack und dazu kommt eben dieses Nachschubmodul.

    Mit dem Auto würde weiteres Material dazu kommen.

    Ich bin schon auf deine Testruns gespannt. Im Winter reizen sie dich nicht, worst case testen sozusagen? Oder willst du das erst mit Ofenzelt?

    Ofenzelte habe ich mehrere, das wäre nicht das Problem.

    Ich muss demnächst nochmal unters Messer und danach muss ich einige Wochen etwas langsamer tun.

    Da kann ich nicht mit 80-100kg durch die Gegend wandern.


    welche Reichweite du mit dem Setup zusammen bekommst

    In Reichweite messen, wird schwer sein, ich strebe mit meinem INCH und dem Nachschubmodul, eine mögliche Verweildauer von 6 Wochen

    an.

    Komme ich an weitere Nahrung (dafür habe ich das Hunting, Trapping, Fishing kit und den Zauberstab), wäre ein noch längerer Zeitraum möglich.

    Was für einen Tagesmarschleistung schätzt du mit der 23kg Zusammenstellung?

    Was willst du genau wissen?

    Was ich marschieren könnte, oder was ich plane?

    Können würde ich 20-25km pro Tag, planen würde ich mit 10-15km.

    Aber Tagesmarschleistungen sind für mich sowas von uninteressant. Ich muss ja erstmal wissen, wohin ich möchte.

    Es kann gut sein, dass ich mich nur ein paar hundert Meter verziehen muss und dort ausharren kann.

    Hast du eine Mindestzusammenstellung, schätzomativ was halt zu Fuß geht?

    Das obige Modul, ist die Basis (auch zu Fuß), wenn es mit Kfz los gehen würde, wird mehr eingepackt, ist der Anhänger hinten dran, noch mehr.


    Wie verhält es sich mit dem Augason Farms Vorrat, sparst du da Gewicht pro Tag?

    Ob ich wirklich Gewicht einspare, als wenn ich Nudeln, Reiss, Milchpulver, Eipulver, Mehl usw. mitnehmen würde, habe ich nicht gewogen. Der Vorteil an dieser Langzeitnahrung ist, alles im Eimer, lange Haltbarkeit und knapp 2.000Kalorien pro Tag für einen Monat. Ohne dass man sich gross Gedanken machen muss, welche/wie viel Zutaten nimmt man mit, um komplette Mahlzeiten zu haben. Es gibt dazu auch zwei Speisepläne:

    Einmal 30 Tage mit knapp 2000kalorien/Tag

    und einmal 45 Tage mit ca. 1100 Kalorien/Tage


    Und die 10 Tage Nahrung die da drinn sind decken die glaubst du den vollen Energiebedarf in der Zeit ab oder gehst du ins Minus?

    Es kommt ja drauf an, wie viel ich verbrauche. An Tagen, an denen ich nur im Lager rumlümmle, brauche ich weniger, als wenn ich komplett marschieren würde.

    Aber, wenn man etwas aktiv ist, wird man ins Minus rutschen.

    Was ist im "Trapping, Hunting, Fishing Kit" drinn?

    U.a.

    Conibear Fallen

    Foot Traps (Coil bzw. Long Springs)

    Angelschnur, Haken, Köder

    Netznadeln

    Gummi für Zwille + Kabelbinder

    Schnur

    Draht

    In Friedenszeiten sin obige Fallen in D nicht erlaubt. Legt jemand Wert darauf, Fallen zu besitzen, die erlaubt sind, dann würde ich auf Uferfallen und Haargreiffallen zurückgreifen.


    (in meiner Vorstellung habe ich schon geschrieben, Jagd, Fallenjagd, Angelkurs habe ich hinter mich gebracht)

    Ich packe es mal hier rein....


    Nachschub Modul für den INCH (gedacht für Meine Frau und für mich, ergo zwei Personen)

    Nachschub Modul.jpg


    Von Links nach Rechts:

    - 2x Augason Farms 30 Tage Vorrat (pro Tag knapp unter 1900kalorien)

    - Trapping, Hunting, Fishing Kit

    - Hilleberg Keron 4 Zelt

    - 2x Kälteschutzanzug

    - Hygiene Material (Kernseifen, Zahnbürsten, Zahnpasta, Hautsalbe usw.)

    - Erste Hilfe / Medikamenten Set


    Da wird sich bestimmt noch etwas ändern, z.B.:

    möchte ich eher herkömmliche Lebensmittel, wie Nudeln, Reis, Mehl, Öl, Milchpulver, Eipulver ect.pp. mitnehmen.

    Auch beim Zelt, kann sich was ändern, ich hätte es gerne mittels Zeltofen (Holz) beheizt, grad bei Nasskaltem Wetter ist ein Ofen ein Game Changer. Mein Kifaru Tipi ist nicht Langzeittauglich, mein Schwedisches Lavvu zu gross / zu schwer (Segeltuch), polnisches "Lavvu" zu klein.


    Ab nächstem Frühjahr werden mehrere Testruns durchgeführt, da wird man dann sehen, was für mich am zweckmässigsten ist.

    Das ist kein "Denkfehler" sondern, das war eine Voraussetzung, damit es funktioniert.

    bestimmten Voraussetzungen


    Ich glaube trotzdem nicht, dass jeder in den Wald rennen wird. Es ist ja nicht so, dass jeder nur 180m (so wie ich) in den nächsten Wald hat. Und wenn doch, werden die meisten feststellen, die finden hier nichts zum essen und es ist die Mühe nicht wert, einige Kilometer hin und wieder zurück zu laufen.


    Im Hungerwinter 1946 (in Deutschland) sind auch nicht alle in den Wald gerannt.

    Man hat versucht auf den Felder noch was zu finden, oder vom Bauern was tauschen/stehlen.

    also Überleben im Wald ist für mich auch ne Romantikvorstellung.

    Gut, dass du geschrieben hast, für "Dich".

    Ich sehe es unter bestimmten Voraussetzungen nämlich anders:


    Es handelt sich wirklich um Wald, also nicht nur so ein 2x2km Stadtwald.

    Es sind wenig bis gar keine Menschen in der Nähe.

    Und man hat die Ausrüstung und Fähigkeiten.

    Und da hapert es bei den meisten.

    Die wenigsten sind Jäger, Fallensteller und Angler.


    Es fehlt an geeigneter Ausrüstung, so ein Flitzebogen ist nicht wirklich für die Jagd auf Wild geeignet.

    Wenige haben Fallen (da meine ich richtige schwere Fallen aus Metall) im Bestand.

    Wenige nehmen ein Netz zum Fischen mit.


    Kurzum:

    Jemand der

    - Ein Gewehr und geeignete Munition

    - 4-8 Fallen, wie die Conibear

    - Angelzeug inklusive Netz

    - idealerweise einen jagdlich brauchbaren Hund

    sowie die dazu notwendigen Fähigkeiten besitzt, ist durchaus in der Lage, sich aus dem Wald zu ernähren.

    Mit Kleinem Wild, wie Kaninchen, Feldhase,Dachs, Bisamratte, Nutria kommt man aber auch nicht weit.

    Da benötigt man täglich 1-2 Stück. Aber sowas ist Aufgabe der Fallenjagd, man muss da nur seine Fallen ablaufen.


    Bei der aktiven Jagd, sollte (eher muss) es Rehwild, Damwild, Rotwild oder Schwarzwild sein.

    Da hat man dann für 10-20 Tage Nahrung (Beim Rehwild etwas weniger).

    Muss aber in der Lage sein, das Fleisch für diesen Zeitraum haltbar zu machen.


    Pflanzenkunde ist ein kleiner Bonus, aber nicht notwendig. Sieht man sich die Nährwerte von Pflanzen hat, wird einem schnell klar, solche Mengen, die man jeden Tag benötigt, kann man gar nicht essen.

    Also Vegetarier, Veganer, Frutarier ect.pp. werden schnell am Ende sein.

    dass jede kaserne da einen Brunnen für das wasser herzaubern wird.

    Ich habe keine Ahnung, was das ÖBH genau plant, aber einen Brunnen bohren, wird der kleinste Teil des Budgets sein.

    Evtl. haben Eure Pioniere auch das Material/Ausbildung dazu, Kann ich aber nichts sagen, da ich über den kompletten Leistungskatalog des ÖBH´s keine Ahnung habe.


    Bei der Bundeswehr (D) ist auf jeden Fall, das Material und das Knowhow bei den Pionieren vorhanden.

    Würde Deutschland sowas machen wollen (Autarkie von Kasernen) würden einfach Pioniere, die Brunnen bohren.

    Eher gefriert aber die Hölle zu.

    Weiter gehts....

    Ich hatte mir vor langer Zeit, das Kifaru 6 Man Tipi gegönnt.

    Damals aber weder das Inlining und das IMoskitonetz für die Türen dazu bestellt.

    War ein fataler Fehler, den kurze Zeit später, wurde das 6-Man Tipi samt Zubehör, aus dem Sortiment genommen.



    Seek Outside bietet ganz ähnliche Tipis wie die von Kifaru an, die haben das Inlining und "Nests" im Angebot.

    Aber 300,-$ für das Inlining und weiter 439,-$ für das Half Nest (Moskitonetz) waren mir zu teuer.



    Irgendwann bin ich dann auf die Nests von Luxe gestossen.

    Hab mir dann vor ein paar Wochen das Megahorn Winter Nest gekauft, das lag dann bei ca. 95,-€ inklusive Versand.



    Heute mal aufgebaut, um zu sehen, ob es funktioniert.

    Ja, tut es.



    Jetzt werde ich noch das Summer Nest mir zulegen.


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    Sinn der ganzen Spielerei ist,

    ich komme nicht aus der Übung, kontrolliere ob alles vollzählig ist und auch funktioniert.

    Paar Dinge habe ich bemerkt:

    Im Hygiene Set, war kein Nagelclipser und keine Nagelfeile

    Beim Kocher fehlte die Brennstoffpumpe (hab ich vor kurzem gewartet und nicht wieder in den Beutel gelegt).

    Da ich auch eine Gaskartusche dabei habe, wäre ein kochen noch möglich gewesen.


    Jetzt ist alles wieder vollzählig.

    Ich spiele grad ein wenig mit der Ausrüstung:


    Ist natürlich nicht alles, was in den Rucksack gehört.


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    - ICS (Improved Combat Shelter) nur Fly, Groundsheet und Gestänge

    - Rucksack Kifaru EMR

    - Packsäcke sind vom USMC (Hersteller SealLine)

    - Hygieneset, Zahnbürste, Zahnpasta, Kernseife, Handcreme, Handtuch, Toilettenpapier

    - Titantopf 2l mit Pfanne und Besteck, Kuksa

    - MSR Guardian (Wasserentkeimer) , Katadyn Flaschenadapter (Aktivkohlefilter), Katadyn Ersatzaktivkohle Platypus Trinkflaschen, Sea to Summit Wassersack, Trinkschlauch, Trinkflasche von Camelbak (primär um den Selbsttest mit dem Guardian Wasserentkeimer durchführen zu können).

    - MSR Whisperlite Universal mit Zubehör, Gaskartusche, Stechkartuschenadapter, 2x Brennstoffflaschen

    - ThermaRest Z-Lite

    - Exped Synmat 9 LW

    - Mountain Equipment Everest mit Gore Tex Hülle (Daunenschlafsack)


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    Leider finde ich kein Label, um welchen Hersteller es handelt.

    Hilleberg würde ich aber ausschliessen.


    Für diejenigen, die es evtl. wichtig finden, dass Außenzelt ist IRR (Infra Red Reflectance) beschichtet, d.h. es leuchtet nicht so stark, wenn man mit einem Restlichtverstärker (Nachtsichtgerät) drauf schaut.


    Zwei Sachen habe ich noch raus gefunden.

    Der Boden ist Nylon mit PU Beschichtung.

    Das Außenzelt ist auch aus Nylon mit Silikon und IRR Beschichtung.

    Arctic bedeutet, es ist besonders sturmfest? Die Kunststoffhaut wird bei Kälte nicht extrem bockig?

    Das "Arctic" steht dafür, dass die Briten das Zelt in Norwegen einsetzen und a es soll da recht stürmen.

    Wie es in extremen Wintergebieten aussieht, kann ich nicht sagen, ich war damit weder in Norwegen, noch im Hochgebirge.

    Normale Winter in D sind aber kein Problem.

    Sind die Fieberglas Stangen bei Kälte nicht sehr bruchempfindlich?


    Die Fiberglasstangen sind der Schwachpunkt, bei meinem zweiten Zelt sind andere Stangen (Aftermarket) dabei.

    Die 11mm DAC Featherlight Stangen sollten auch passen.


    Das BW Inner ist wahrscheinlich irgendwie für "Ofenbetrieb" geeignet?

    Ja, durch die Baumwolle hat man den Vorteil, man kann auch mal einen Benzinkocher innen anwerfen und falls der am Anfang eine Stichflamme raushaut, wird einem das Zelt nicht gleich abfackeln.


    Hallo, schöner Bericht :thumbup:

    Danke.