Beiträge von hoteisen

    Die Argumente von Imperatrix und JoBe leuchten ein, wenn in einem großflächigeren Katastrophenszenario 'nur' 100 Leute auf irgendeiner Frequenz gleichzeitig willkürlich zu funken beginnen mit 'hört mich jemand, ist da draußen einer, ich brauch schnell mal Hilfe' blockiert man sich nur gegenseitig, mit leistungsstarken Geräten

    Und was spricht dagegen wenn dem so ist? 100 Leute brauchen - weil ihre Reserven ausgehen - Insulin. Dann könnte man in dieser Reichweite einfach durchfunken, das sie ins Gemeindezentrum kommen sollen. Warum hier nur den einzelnen Funk Spezialisten ein Vorrecht eingeräumt ist verstehe ich in einer Notsituation gar nicht. Oder soll jeder - trotz evtl. Funkmöglichkeit - herumirren bis er Hilfe bekommt? Ich weiß nicht recht. Funk hätte ein riesen Potential, aber scheinbar muss wieder Apple oder sonst ein chinesischer Konzern auf die Idee kommen und auch Drohnen mit Antennen ausstatten um ein stabiles Funknetz über ein Katastrophengebiet aufzubauen. Sogar mein Blitz auf der Kamera lässt sich über weite Strecken auslösen und jeder der so einen Auslöser hat kann hier mitblitzen.


    Ich verstehe ja mittlerweile, daß Funk ein riesen Gebiet ist, aber kann man das nicht einfacher machen?


    Aber ich höre hier jetzt auf, da stehe ich zwischen verhärteten Fronten. Dieses Streitthema ist es mir nicht Wert.

    rand00m faire Punkte.


    Aber mir geht es um Leute wie hoteisen die weder zu viel Zeit in dieses Hobby stecken wollen, noch Funkfreundschaften pflegen wollen. Einmal das Funkgerät richtig konfigurieren und sich zusammen mit dem Merkblatt Notfallkommunikation ins Regal stellen und rausholen wenn gar nichts anderes geht. Das ist meinem Verständnis nach die hauptsächliche Absicht von Krisenvorsorgern in punkto Amateurfunk.

    Danke für Deine Unterstützung.🤗 Irgendwie erscheint mir dieser Thread nun viel zu fachspezifisch zu sein, um für mein kleines spezielles Anliegen gehört zu werden. Es ist tatsächlich so, dass ich nun 2 Midland G9Pro besitze und dieses sicher auch noch irgendwann mit besseren Geräten ausstatten werde. Ich möchte in aller Deutlichkeit sagen, daß ich kein Interesse am Funk habe. Dafür habe ich mein Smartphone. Leute die sich mit dem ganzen Funkzeugs begeistern können sollen es tun wo und wie immer sie es möchten. Ich möchte nur Verständnis dafür haben, dass es Leute wie mich gibt, denen das (verzeiht mir mein freches Schnäutzchen) Überdrüberzeugs schnurzpiepegal ist. Kann man nicht im Zeitalter der totalen Überwachung ein kleines Funkloch geben, dass es dem Einzelnen ermöglicht - egal welcher Wissensstand und egal welche Gerätschaft zur Verfügung steht - via Funk zu kommunizieren. Eine Frequenz für alle und jedes Gerät? Wenn mich keiner hört weiß ich, daß da alle zu weit weg sind, aber die Chance im Notfall einen einzigen Kommunikationskanal zu Verfügung zu haben würde schon sehr helfen wo auch die Chance jemanden rasch zu erreichen dadurch auch größer ist.

    Hood ich hatte vorher die Midland XT70 mit 12 Kilometer Herstellerangabenreichweite😂


    Diese Angaben sind ja noch krasser als der Spritverbrauch in den Autoglanzprospekten.


    Meine Frau war noch nicht mal um die Straßenecke war sie schon nicht mehr zu hören..... daher gingen die Dinger gleich wieder zurück.

    Hood bei mir ist bei 1km Ende. Einstöckige Häuser ca. 500 Meter, dann Stadtgebiet mit 4 stöckigen Wohnblöcken. Ich kann diese Entfernung auch nur erreichen, wenn ich am Dach bin und beim Fenster rausfunke, meine Frau vom Auto aus in einer offenen Straße. Zur Not wirds reichen um Kontakt halten zu können. Auf der Autobahn wird die Reichweite sicher mehr sein.

    Gratuliere Hood zu den Funkern. Ich habe mir auch 2 G9Pro gekauft und bin im Moment recht zufrieden. Lustig ist, dass in der Betriebsanleitung (und Rezessionen bei A) steht, dass die Ladekontrolle nicht ausschaltet, bei mir aber nach 7 Stunden Ladezeit dann doch die roten Lämpchen aus waren.

    Ich habe nicht vor jeden Tag mit dem Gedanken der Vorsorge und Vorbereitung aufzustehen und meine Checklisten konsequent zu nummerieren. Irgendwann muß es auch gut sein. Jetzt ist eben unsere Zeit der sinnvollen Risikoplanung die irgendwann normal für uns sein wird. Ich hatte noch nie wirklich Hochwasser, war aber schon Helfer in 3 dieser Situationen. Aus diesen Gegebenheiten habe ich ein Gefühl für dieses Ereignis bekommen, dennoch war jeder Fall anders. Aber was habe ich daraus gelernt? Verlängerungskabel hoch lagern, Brennmittel in schwimmende luftdichten Kisten lagern, Wasserpumpe kaufen und passende Schläuche dazu, Loch im Mausgitter des Kellerfensters bohren etc.

    Dennoch finde ich es gut und wichtig solche Checklisten zu schreiben, denn wer sagt, daß ich zu Hause bin und hier der Nachbar in meinem Keller hilft und so im

    Zählerkasten eine Liste findet was vorhanden ist, wo er es findet und die Info hat, dass bei einem Kellerfenster bereits ein Schlauchauslass existiert.


    Und wenn ich meiner Frau heute sage, dass sie in der Kiste 2 einen 220Liter Wasserbeutel für die Badewanne findet, weiß sie das in 3 Monaten schon nicht mehr. Daher....... Lieber eine Checkliste zu viel als grad die Eine nicht🤭

    Ich glaube, dass JoBe (auch) gemeint hat, dass die Funkamateure dann bei/mit den Behörden auch in deren Systemen zur Unterstützung der BOS mitarbeiten würden. Bitte korrigiert mich, falls ich das falsch verstanden habe.

    Nein, ich meinte das tatsächlich profaner. Eine Frequenz xy welche für JEDEN im Notfall offen ist, egal welcher Gerätschaft, Hierarchie oder Kenntnisstand. Ich habe auf meinem Midland G9 Pro so eine Taste, welche aber lt. Bedienungsanleitung nur zu anderen G9 auf dieser Frequenz (8) in der Gegend funkt. Was spricht dagegen, daß ALLE Geräte im Umkreis diesen Notruf empfangen können? Es gibt so viele Arten dieser Geräte, ich finde, dass das Potential im Jahr 2022 besser genutzt werden könnte. Ich würde dafür sogar eine Grundgebühr zahlen wenn ich weiß, dass auf dieser Frequenz wer zu erreichen ist, und dass in ganz Europa, egal ob auf der Straße nach irgendwo oder mitten am See.


    Salopp gesagt: Für die Nutzung eines Smartphones brauche ich auch keinen Kurs oder Lizenz geschweige denn eine Prüfung.


    Ich will auch keine Funk Freundschaften knüpfen, ich will lediglich bei einem Ausfall wichtiger Systemerhalter helfen, informiert sein und bei eigener Not jemanden erreichen können. Das wäre für mich der Sinn in der Zeit in der wir heute nunmal sind. Mir ist auch klar, dass hier bürokratische Anpassungen notwendig sind. Ich wollte nur meinen Standpunkt darlegen, dass es heute eine neue Funkdenkweise 2.0 braucht.

    Wenn ich meine bescheidene unwissende aber durchaus ernstgemeinte Meinung zu diesem Streitthema sagen darf:

    Freier Notfunk an Behörden & Co halte ich für wahnwitzig!

    Freier Notfunk unter privaten Geräten innerhalb einer generell freigegebenen Einzelfrequenz - unabhängig der verfügbaren Gerätschaft - erachte ich für sinnvoll!

    Interessant, ich habe solche Ablauf- und Bestandspläne ebenfalls erstellt und für verschiedene Vorfälle adaptiert, wie Starksturm, Hagel, Schneeverwehungen, Extremkälte, Hochwasser, Stromausfall, Aufruhr, Flucht. Ich halte einen gewissen Ablauf ebenso wichtig wie einen Ortungsplan wichtiger Gegenstände je nach Ereignisfall. Diese Pläne sind innen im Zählerkasten angebracht. Diese Checklisten habe ich schon mehrmals abgeändert da ich einige Prioritäten nun anders setzen kann, weil ich ja auch schon einiges neu angeschafft habe. Im Moment versuche ich Betriebsanleitung zusammen zu fassen, damit meine Frau im Fall des Falles die Grundeinstellungen schnell einstellen kann. Ansonsten hätten manche Geräte keinen Sinn.

    Nachdem ich die Kanister ausgewaschen und dabei verschlossen geschüttelt habe, merkte ich durch herumspritzendes Wasser die Undichtheit. Ich füllte den ersten Kanister und es ist permanent Wasser ausgelaufen, oben wie am Zapfhahn. Natürlich habe ich dann bombenfest zugedreht, aber das half nur bedingt. In der Hoffnung, dass die anderen Kanister dicht wären habe ich hier alle gefüllt und leider ist bei allen tröpfchenweise Wasser ausgeronnen. Auch eine Veränderung der Position half nichts. Das Kunststoffgewinde am Kanister ist auch nicht wirklich gut ausgeführt.

    Hier nun mein nachgereichter Bericht zu meiner Wasserfilter Neuerwerbung. Mir war bei diesem Filter wichtig, dass er wirklich alles heraus filtert was möglich ist. Viele bekannte Marken kosten mehr, sind aber in der Filterleistung hinter diesem Modell. Ich bezahlte für den M101p samt Zusatzfilter und Porto 159,-. Die Teile fühlen sich wertig aber dennoch sehr leicht an. Die zu erreichen Durchflussmenge wird mit ein bis zwei Litern pro Minute angegeben, was mir in meinem Haushalt ausreicht um auch die Tiere mit unbedenklichem Trinkwasser zu versorgen. Die Gesamtleistung eines Filters beträgt 1000 Liter, danach muss die Filter Kartusche ersetzt werden.

    Ich finde die Idee der Pumpe genial. In Verbindung meiner Trink-u. Brauchesserreserven bin ich zu Hause wie auch unterwegs nun vorbereitet.


    Für Interessenten ist dieses Video samt deutscher Produzentenseite hier sicher hilfreicher als ich es erklären könnte

    Mit dieser Frage habe ich mich auch schon mal beschäftigt. Für mich ist mein Handeln situationsbedingt und auch abhängig vom Katastrophenfall. Die beste Vorsorge um nicht hilflos vor dieser Frage zu stehen ist, die Nachbarn, Freunde und Kollegen für dieses Thema zu sensibilisieren damit sie selbst auch Vorsorge betreiben.

    Sollten meine besten Freunde und Familie etwas brauchen gibt es für mich kein Nachdenken. Ja, denen helfe ich wo ich kann. Mit Nachbarn differenzierte ich wo auch ich profitieren kann und die Verbindung stark ist. Fremde..... Sorry, die werden abgewiesen. Ausser ich erkenne eine wirkliche Ausnahmesituation.

    Ich würde also in jeder Krise Mensch bleiben, zu einer Madmax Zukunft möchte ich nicht beitragen.

    Ich kann nur wiedergeben was ich aus den Medien weiß : Ö hat Wasserkraftwerke, Speicherkraftwerke, ein relativ neues und gut gewartetes Stromnetz, ausgezeichnete Fachleute und viele kleine Erzeuger die von sich aus hochfahren können. Mit den Windräder ist das halt so eine Sache, aber alternativlos. Ein kompletter Zusammenbruch ist nur möglich, wenn ganz Europa ausfällt. Daher mache ich mir dahingehend wenig Sorgen. Mir geht es um Katastrophenschutz und unvorhersehbare Dinge. Dafür habe ich in den letzten beiden Jahren meine Energie aufgewendet, meine Versicherung adaptiert und im Bekanntenkreis immer wieder die möglichen Probleme thematisiert. Mehr kann ich in der Pandemie nicht tun.

    Also mir ist es nicht wichtig ob was passiert oder nicht. Wichtig ist MIR, dass ich alles mir mögliche getan habe, mir keine Versäumnisse vorwerfen zu können. Es ist mein Job, ohne die Sorgen auf meine Familie zu laden, rechtzeitig darauf zu schauen, dass ich es habe, bevor ich es brauche. Natürlich hinterfragen auch ich die Notwendigkeit mancher Investition, aber wie ich schon sagte, meine kleine Familie ist alles und ich habe die Verantwortung. Jedem obliegt selbst sein Risiko abzuschätzen und seine Wertigkeiten festzulegen. Und wenn nie etwas geschehen wird, so kann ich mein Glück nicht in Worte fassen. Jedes abgeschaltete Atomkraftwerk ist ein Schritt in die richtige Richtung.

    Und wieder konnte ich mir, aufgrund einer Empfehlung, meine Notausrüstung erweitern. Diesmal besorgte ich mir den Wasserfilter von Waldvolk. Es handelt sich hier um einen Feinstfilter der mit einer kleinen batteriebetrieben Pumpe läuft. Ich habe zwar einen Wasserfilter von Sawyer, auch Kaffee Filter, Brita Filter und Micropur Mittel, aber meine Intuition gab einfach keine Ruhe. Der M101p filtert aus dem Wasser Viren zu 99,92%, Bakterien zu 99,9994% und Keime zu 99,997%.

    Somit kann ich mit Wasserkanistern, Wasserbeutel, Wannenbeutel, o.a. Filtern u. Chemie, Wasservorrat für Trink-u. Brauchwasser samt Flaschenmineralwasser und drei Regenwassertonnen das Thema Wasser abhaken. Oder hab ich noch was wichtiges offen?