Beiträge von Ad Lib

    <satire> Wir können uns ja dadurch beteiligen, dass wir ein online-Formular zur unbürokratischen Beantragung von Überfluggenehmigungen für Sky Shield Flüge zur Verfügung stellen. Mit der Finanzierung von sauteuren simplen Webseiten hat die österreichische Politik inzwischen schon Expertise, das sollten wir hinbekommen... </satire>

    ich überlege gerade anhand des Bildes der Speicher.........

    2 Blechkisten am Boden die 30kwh speichern sollen ?

    Wäre interessant, was da wirklich drin ist.


    Überschlagsmäßig: eine 18650er Zelle hat ca 20 cm3 Volumen und speichert ca. 10 Wh. -> 3000 davon könnten 30 kWh speichern und brauchen ca. 60 Liter Volumen. Rechnerisch könnte es sich mit zwei so Blechkisten also ausgehen.


    Mit Autobatterien geht es sich aber nicht aus - da bräuchte man ca. 30 Stück (á 80 Ah 12V), und 15 davon kriegt man nicht in so eine Kiste...

    Ich hab u.a. zwei Nitecore Tube (eine mit UV, für Banknotenprüfung), eine Nitecore Tip (alte Version), eine Nitecore Tini und eine Nitecore Tup. Alle haben schon mehrere Jahre regelmäßiger Nutzung und Aufladung hinter sich, alle haben gefühlt (aber nicht präzise gemessen) immer noch gute Kapazität.


    Die Tube ist besonders leicht und handlich, als günstige Hosentaschenleuchte schon ok. Auf der "Turbo"-Stufe hat sie auch durchaus ansprechende Leuchtkraft, hält das aber nicht lange durch, der Akku ist recht klein. Und sie hat keine "Tastensperre/Demomode" (der Demomode ersetzt bei diesen Lampen in gewisser Weise die Tastensperre, indem er die Lampe nach 30 Sekunden ausschaltet, damit kann sie in der Hosentasche nicht versehentlich dauerleuchten), d.h. in der Hosentasche kann sie versehentlich mal eingeschaltet werden und ist dann im Bedarfsfall womöglich leer.


    Die Tini hat mich von diesen Modellen am wenigsten überzeugt, weil ihre "Tastensperre" bei mir nicht zuverlässig funktioniert hat. Auch der quasi-wasserdichte Verschluss der USB-Ladebuchse (ohnehin immer ein mühsamer weil winziger Gummistoppel) war bei diesem Modell noch unpräziser als bei den anderen Modellen.


    Die Tup ist für die Hosentasche schon etwas unförmig und daher bei mir nicht am Schlüsselbund, aber hat einen deutlich größeren Akku als die anderen, ein Display mit Restlaufzeit und mehrere Helligkeitsstufen. Quasi das XXL-Luxusmodell unter den genannten und bei mir im Mini-EDC.


    Die Tip ist seit längerer Zeit dasjenige Modell, das ich am Schlüsselbund hab, weil sie für mich die optimale Kombination aus Kleinheit/Format, Leuchtkraft, Laufzeit, Zuverlässigkeit der Tastensperre und Funktionalität hat. Sie hat eine rudimentäre Akkustandsanzeige (ein bis drei Blinkzeichen für "wenig - mittel - viel") aber kein Display. Die neuen Versionen (Tip 2 und Tip SE) kenn ich nicht, aber wenn sie ähnlich performen wie die Tip 1, wäre das mein Tipp (no pun intended) für eine Hosentaschen/Schlüsselbundleuchte.

    Als Kaffeeliebhaber („Süchtiger“ klingt nicht annähernd so nett…) war ich auf diesen Versuch besonders gespannt: Kaffeebohnen (normale Supermarktware) vakuumiert, 5 Jahre über Ablaufdatum. Hab ich extra für den Versuch beiseite gelegt, normalerweise muss man Kaffeebohnen natürlich ordnungsgemäß rotieren!


    Zubereiten tu ich den Kaffee aus Bohnen mit einem ziemlich guten Siemens EQ6.700 Vollautomaten.


    Ergebnis (repräsentativ nach ca 10 Kaffees mit den abgelaufenen Bohnen):

    Geruch im Vergleich mit frisch gekauften Bohnen sehr schwach (keine Überraschung), im Brühvorgang etwas säuerlich. Normale Crema, Geschmack ok aber etwas wässeriger als normal.


    Koffeingehalt=Wirksamkeit kann ich nicht beurteilen, aber keine besonderen Vorkommnisse nach dem Trinken, also vermutlich mehr oder weniger unverändert verglichen mit frisch gerösteten Bohnen. Lediglich das Aroma ist trotz Vakuumierung definitiv deutlich geringer.


    Also sicherlich kein voller Genuss, aber definitiv brauchbar.

    Zeigt halt schön den Stellenwert der Krisenvorsorge.


    Die Webseite selbst ist wohl auch schon über 10 Jahre alt, was das mit der .cc Domain soll weiß ich auch nicht.

    Ah ja, da kommen ja nostalgische Gefühle auf… die domain siz.cc wurde registriert im September 2001 bei Tucows (das kennen nur noch Oldies…) und die .cc TLD (offiziell für die coconut islands) war immer schon eine der billigsten.

    Nebenbei erwähnt......... Fotovoltaik sieht für mich komisch aus, ich hatte Photovoltaik geschrieben...........

    Sehr offtopic, aber... ja gell! Man sieht zwar schon öfters "Fotos", aber ich hab noch nie "Fotonen" gesehen, und die Photovoltaik ist ja semantisch eindeutig näher an Photonen als an Fotografie/Photographie :)

    Auf kurzen Reisen (=die meisten Dienstreisen) hab ich maximal das EDC, und auch das oft nicht vollständig (Flug nur mit Handgepäck...)


    Auf längeren Reisen (=2 Wochen und mehr, das passiert mir aber vielleicht einmal im Jahr) ist Preparedness schon grundsätzlich ein Thema, aber meistens einigen wir uns dann darauf, während dieser Reise mal richtig auszuspannen und darauf zu hoffen, dass währenddessen keine unüberwindlichen Krisen eintreten. Allerdings hab ich immer üppig Zahlungsmittel aller Art mit, um zumindest für jene Krisen gewappnet zu sein, die man mit Geld bewältigen kann.


    In akut krisengefährdete Regionen reise ich grundsätzlich nicht. Man kann auch im friedlichsten Land nie wissen, ob was passiert, aber herausfordern will ich das Risiko auch nicht.

    Mal wieder ein Versuch: Zufallsfund Dosenobst (Lychees) 10 Jahre nach MHD Lagerung bei Raumtemperatur. Dose war grundsätzlich unbeschädigt aber außen an manchen Stellen schon etwas rostig. Inhalt optisch unattraktiv (etwas dunkler als normal), geruchlich unauffällig-muffig, Geschmack fad, leicht ölig, unmittelbar nach Verzehr leichtes Übelkeitsgefühl vermutlich wegen hohem Histamingehalt. Eine Stunde nach Öffnung hat die Dose innen bereits sichtbar zu oxidieren begonnen und roch unangenehm tranig.


    Fazit: Für Normalzeiten unattraktiv bis ungenießbar, in Notfällen hinnehmbar, für Menschen mit starker Histaminunverträglichkeit wahrscheinlich gefährlich.

    Dazu hätte ich gern eine Erklärung bitte. :)


    Solange die physische Verbindung durch Kabel und Stecker zwischen Gerät und Leitungsnetz besteht, kann Strom durch diese geleitet werden.

    Deshalb gibt es auch Defekte bei ausgeschalteten Geräten, solange sie noch eingesteckt sind, wenn z. B. ein Überspannungsschaden durch Blitzeinschlag eintritt.

    Da mir das schon zweimal passierte und dabei FAST ALLE Geräte hinüber waren .... weißt scho: gebranntes Kind scheut das Feuer ;)

    Sicherungen im normalen Hausstrom sind einpolig - sie unterbrechen nur den Phasenleiter, nicht den Neutralleiter. Wenn die Sicherung raus ist, hat ein Blitzschlag in eine nahegelegene Versorgungsleitung keine Chance, eine Spannungsspitze in den Phasenleiter zu schicken. Allerdings könnte ein Blitzschlag in den hausnahen Boden möglicherweise eine Spannungsspitze im geerdeten Neutralleiter induzieren (keine Ahnung, ob das realistischerweise wirklich passieren kann, aber es klingt so, als wäre genau das bei dir schon mehrmals passiert) und dann könnten Geräte, die - egal ob ein- oder ausgeschaltet - an der Steckdose hängen, trotz rausgedrehter/getrennter Sicherung einen Schaden über den Neutralleiter nehmen.

    Für meine EDV habe ich eine handelsübliche USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung), die abgesehen von Notstromversorgung für einige Zeit auch diese Filter-Anforderungen zu beherrschen behauptet. Auf Blackout-Restart getestet habe ich das allerdings noch nie.


    Sollten geplante Abschaltungen kommen, habe ich außerdem noch einen Netzstromfilter der Firma Furman auf Lager. Diese Geräte haben keine Batterie und können daher keine Abschaltungen abfedern, aber sie filtern zuverlässig Spannungsspitzen und andere kurzfristige Netzstörungen ("brownouts") raus und schützen damit empfindlichere Geräte. Das würde ich dann vor die Kühl-Gefrierkombi hängen.

    tatsächlich, die checken da anscheinend die IP Adresse

    wieder was dazugelernt

    Ja, und zwar nicht nur mit Geolocation. Ich habe eine public IP-Adresse, deren Geolocation in Österreich ist, und kein VPN, sondern einen virtuellen Server in einem Wiener Rechenzentrum - und trotzdem krieg ich, wenn ich von diesem Server aus zugreife, den "Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden"-Screen. Der ORF sperrt also anscheinend auch gewisse österreichische IP-Adressen, wenn er vermutet, dass dort keine Privatanwender dahintersitzen.

    Sollte ein Emergency Shutdown nach der von Dir beschriebenen Methode in allen AKW existieren, müßte man sich natürlich fragen, wieso das in Fukushima NICHT funktioniert hat:

    Laut entsprechenden Berichten zB https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK253923/ lag das wohl an der Kumulation mehrerer beben- und flutbedingter Faktoren (Stromausfall, Überdruck im Reaktor, Wasserstoffexplosionen), einem sog. "beyond-design event" - also ein Szenario, das außerhalb der im Design berücksichtigen Gefahrenereignisse liegt. Jedes Design von Sicherheitssystemen betrachtet in der Risikoanalyse eine zwar umfassende, aber dennoch eingeschränkte Menge an Risikofaktoren, sonst könnte man nie einen Nachweis einer ausreichenden Abdeckung von Schutzmaßnahmen führen. So wie wir Krisenvorsorger uns auch überlegen "Wovor möchte ich mich schützen, auf welche Szenarien möchte ich vorbereitet sein", so müssen auch die Kernkraftwerksdesigner und -errichter entsprechende Überlegungen anstellen.


    In diesem "beyond-design" Event kam es also zu einer Kombination von Ausfällen und Defekten, die den Shutdown entweder verhindert oder vielleicht sogar den bereits runtergefahrenen Core so beschädigt haben, dass es trotzdem zu einem Meltdown kommen konnte.

    Deshalb braucht ein Kernkraftwerk, welches selbst heruntergefahren ist, und selbst keinen Strom erzeugt, weiterhin Strom um die Pumpen zu betreiben um das Kraftwerk und deren Brennstäbe weiterhin zu kühlen.

    mW gibt es in herkömmlichen KKW schon die Möglichkeit, die Brennstäbe in einen Moderator (Kohlenstoff) „reinzuschießen“ und damit die Neutronen so stark abzudämpfen, dass die Kernreaktion abklingt, ohne weitere Kühlung zu benötigen. Allerdings ist das ein „emergency shutdown“, der einen Wiederanlauf massiv erschwert. Diese Info ist über 20 Jahre alt: ob es inzwischen Reaktortypen gibt, die so einen Notabschaltungsmechanismus gar nicht mehr haben, weiß ich nicht (aber es würde mich ein wenig überraschen…)

    Das Rotlicht vor den Tunnels funktioniert im Blackout noch? :/

    Eine Zeitlang - und nicht nur die vor den Tunnels, sondern auch drin. Zumindest für Österreich gibt es von der Asfinag die Vorgabe, dass folgende Tunnelsysteme zumindest für eine Stunde (plus 20 Minuten) per Sicherheitsstromversorgung (USV/Batterie) versorgt werden müssen:


     Lichtsignalanlage (=Ampeln)

     Verkehrsbeschilderung

     Verkehrszählung

     Notrufanlage

     Videoüberwachungsanlage

     Gefahrenmeldeanlage

     Brandmeldeanlage

     Zentrale Steuerung

     Übertragung

     Notbeleuchtung

     Fluchtwegorientierungsbeleuchtung

     Selbstleuchtende Leiteinrichtungen

     Tunnelfunkanlage

     Betriebstelefonanlage

     Beschallungsanlage

     Steuer- und Überwachungseinrichtungen der Energieversorgungsanlage

    Zitat von orf.at

    Die Internationale Energieagentur (IEA) rät der EU zu Einsparungen beim Gasverbrauch, um leere Speicher und das Risiko von Versorgungsunterbrechungen in diesem Winter zu verhindern.

    Um die Gasvorräte bis zum Ende der Heizsaison auf einem angemessenen Niveau zu halten, müsse die Nachfrage im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre um neun bis 13 Prozent reduziert werden...

    Quelle: orf.at

    9-13% Einsparung - ich weiß nicht, ob Industrie und andere Großverbraucher in der EU das hinbekommen können, aber für die Heizung von Haushalten wären das gerade mal 2 Grad weniger Raumtemperatur (bei gleichen Außentemperaturen). Das sollte doch zu schaffen sein!