Beiträge von Ad Lib

    Außer am Wasser kann man aktuell ja kaum Gas sparen, höchstens Strom und dadurch indirekt Gas. Oder übersehe ich einen Punkt?

    Wenn auch "indirekte Einsparung" zählt, dann ist Strom sicher ein Top-Kandidat, aber man kann durch Reduktion des eigenen Verbrauchs von Plastik, Glas, Düngemitteln und Baustoffen und vielen anderen gasabhängigen Industrieprodukten auch ganz schön "Gas geben". Freilich nur im kleinen Rahmen und nicht unmittelbar sofort wirksam, aber "every little bit counts", würde ich mal sagen.

    Frage: Wann holt ihr euch die 4. Impfung?

    Ich hatte schon für diese Woche den Termin reserviert (da waren's 6 Monate nach der 3.); in meiner Alters- und (Nicht)Risikogruppe dürfte die 4. Impfung nur marginale Vorteile bringen, ich würde sie aber auch für "im Schnitt ein Tag kürzerer leichterer Verlauf" schon nehmen. Habe den Termin dann aber aus terminlichen Gründen wieder abgesagt, und jetzt überlege ich, auf die neue Impfstoffvariante und entsprechende erste Erfahrungsberichte mit ihr zu warten. Wenn sich da aber bis September nichts tut, dann hol ich mir dann die vierte halt mit dem alten Impfstoff - außer natürlich, ich krieg bis dahin Covid, dann wär das quasi die 4. Immunisierung.

    Frage: kann man mit dieser kleinen Menge nicht direkt ein entsprechendes E-Gerät im Dauerbetrieb speisen - also quasi die Tiefkühltruhe direkt an die Batterie der Anlage hängen ?

    Ein "Balkonkraftwerk" hat normaleweise keine Batterie bzw keine Speicherkapazität, sondern speist den Strom mittels netzabhängigem Wechselrichter direkt in den Stromkreis des Haushalts ein. Wenn dort gerade ein Verbraucher wie eben ein Kühlschrank oder Tiefkühltruhe den Strom nutzt - gut; sonst geht er unbezahlt ins Netz.


    Eine Solarzelle, die ein passendes Gerät auflädt (zB von Goal Zero oder Jackery) und an dem man dann einen Verbraucher netzunabhängig betreibt, ist eine gute Lösung für gewisse Zwecke, aber technisch etwas aufwändiger als so ein "Balkonkraftwerk".

    Ja. auch mich haben in den letzten Wochen zwei Personen aus meinem Bekanntenkreis auf das Thema Vorsorge und Blackout und "Was machst du da eigentlich so mit Vorrat und Strom..." angesprochen, dir vorher noch nie daran interessiert waren, über diese Themenbereiche zu sprechen, obwohl ich das Thema hie und da dezent aufgebracht habe. Ein kleines Hoffnungszeichen angesichts der Risiken, denen wir seit wenigen Jahren und Monaten noch viel deutlicher ins Angesicht blicken als zuvor.

    Das ist der Physik leider völlig egal, was Dir realistisch erscheint oder nicht. ;)

    Das ist korrekt, trotzdem sind knapp 25% Leistungsverlust hier mE viel zu pessimistisch. Dass zu Spitzenzeiten an einem 300 Wp Panel volle 10A bei 30V anliegen und dann mit dem genannten Kabel auch Verluste über 20% entstehen, ist theoretisch richtig; aber über die Zeit hinweg und unter realistischen Bedingungen hierzulande liegen die Verluste meiner Rechnung zufolge bei ca. 5%:


    In Mitteleuropa bekommt man an einem Sonnentag zu Mittag ca. 80% der Maximalleistung des Panels, und das auch nur eine Zeitlang rund um Mittag, denn hier wird ja nicht das Panel der Sonne nachgeführt. Die mittlere Leistung über den Tag hinweg ist ca. 2/3 dieses Maximums, also gut 50%. Wenn das Panel, von dem wir hier sprechen, 300 Wp hat, liefert es im Tagesmittel ca. 160 W Leistung. Dafür ergeben sich ca. 5% Verlust an dem genannten Kabel. An einem Sonnentag, wohlgemerkt. Bei ungünstigeren Bedingungen ist der Ertrag natürlich geringer, aber der Anteil an Verlusten durch das Kabel ebenso.

    Heute auf Twitter

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    gesehen: Die Erste-Hilfe-Sets von russischen (oben) und ukrainischen (unten) Soldaten. Keine Ahnung, ob das jeweils die reguläre Ausstattung ist oder schon nur noch Restbestände (der Tweet scheint eher ersteres nahezulegen). Arme Russen, kann man da nur sagen! Da hat wohl jede/r von uns ein üppigeres Erste-Hilfe-Set (?)

    Verstehe ich. Vor allem bei größeren Mengen wird es zuhause schwierig. Meine Bedenken liegen aber darin - was ist im Krisenfall, wenn du keinen Zugang / Zugriff mehr zu deinem eingelagerten Gold hast? Mir persönlich ist es lieber, immer Zugriff zu haben.

    Verständlich. Es kommt halt darauf an, welche Szenarien mit welcher Wahrscheinlichkeit man betrachtet. So wie mit Bargeld: Einen Teil der Barschaft hat man eben wirklich physisch zu Hause, ein anderer Teil ist aus praktischen Gründen (Überweisungen etc.) wohl besser auf dem Konto. Und mit Edelmetall seh ich es ähnlich. Diese Aufteilung kann sich je nach Krisenlage natürlich auch ändern.

    Ich habe in den letzten Jahren mehrmals bei https://www.goldvorsorge.at/ Gold- und Silbermünzen in mittelkleinen Stückelungen als "Notgroschen" gekauft.


    Aktuell kaufe ich physisches Edelmetall nicht mehr als Notgroschen, sondern zur Inflationsabsicherung, und da nehme ich https://www.bullionvault.com/ weil ich mir da um die Lagerung keine Gedanken machen muss. Wegen der steigenden Inflationsgefahr (die inzwischen ja schon sehr real ist) habe ich in den letzten Jahren ca. 25% meiner Ersparnisse in Edelmetall verlagert. Das alles selbst aufzubewahren wäre für mich aber mangels super-sicherem Tresor keine gute Idee.


    Außerdem fällt da die USt bei Silber weg, die ich in Ö beim "Kauf auf die Hand" zahlen muss.

    Wir hatten jetzt den ersten Fall direkt im Haushalt (4 Erwachsene, alle 3x geimpft). Verlief ziemlich glimpflich - ein Tag Fieber und Kopfschmerzen, insgesamt drei Tage lang „krank gefühlt“, insgesamt eine Woche lang mäßiger Husten.


    Anzumerken: der Patient trug in den gemeinsam genutzten Räumen der Wohnung konsequent FFP2-Maske, außer im Badezimmer, dort wurde dann immer intensiv gelüftet. Und das hat erfreulicherweise genügt, dass sich sonst niemand im Haushalt infiziert hat. Ach ja: desinfiziert haben wir nie irgendetwas.

    Krakau und Warschau melden Kapazitätslimit für Flüchtlinge erreicht. Ab jetzt werden wir noch deutlich mehr Zustrom nach Mitteleuropa erleben


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    Wie in den social media und auch in den Nachrichten zu lesen ist, haben relativ viele der ersten großen Welle an ukrainischen Auslands-Flüchtlingen Verwandte oder andere Kontakte im Westen (Polen, Deutschland, Italien etc.) und daher noch eher ein konkretes Ziel, wohin sie wollen. Die nächste Welle. die natürlich auch längst unterwegs ist (aber zu einem großen Teil derzeit noch in der Westukraine und noch nicht im Ausland), hat diese Kontakte nicht mehr. Für diese Menschen ist es dann umso schwieriger, sich zurecht zu finden. Beobachter auf polnischen Bahnhöfen melden, dass ein überwiegender Teil der Flüchtlinge (Teil)Familien mit Schul- und/oder Kleinkindern sind.


    Was für eine Katastrophe.

    Wir haben das im Kernfamilienkreis auch diskutiert und am Wochenende geräumt, um Platz für eine Familie zu schaffen. Wie das alles organisatorisch klappen wird und welche Probleme und Risiken für uns dadurch entstehen werden, ist noch unklar, aber in einer derartigen Krisensituation mit Millionen von Menschen, die vor Bomben fliehen und von heute auf morgen praktisch ihr ganzes Leben zurücklassen, fällt es uns schwer, auf die gewohnte Ordnungsliebe zu beharren. Hier muss einfach die Menschlichkeit siegen. Ich hoffe einigermaßen zuversichtlich, dass nicht nur Polen und Moldavien, sondern wirklich ganz Europa hier an einem Stang zieht (die Briten zähle ich mal nicht zu Europa...)