Beiträge von justme

    Hallo in die Runde...


    Vielen hier wird die Rehydrationslösung nach WHO-Empfehlung sicher schon ein Begriff sein. Für die, für die sie das noch nicht ist, ist dieser Beitrag gedacht. ;)


    WARUM NICHT EINFACH WASSER?

    Verliert der Körper in kurzer Zeit viel Flüssigkeit, verliert er nicht nur Wasser an sich, sondern auch Elektrolyte wie Natrium, Kalium, ...

    Verliert der Körper zu viel davon und es erfolgt nur ein Ersatz des verlorenen Wassers, nicht aber der verlorenen Elektrolyte, kann es zu (im Extremfall lebensbedrohlichen) Elektrolytentgleisungen kommen.

    Jetzt stellen sich vielleicht manche die Frage, durch welche Krankheiten oder Verletzungen es dazu kommen kann. Hier einige Beispiele:

    • Durchfall und Erbrechen
    • Verbrennungen
    • Dehydration
    • Hitzschlag / Hitzeerschöpfung
    • Hohes Fieber über eine lange Zeit mit geringer Flüssigkeitseinnahme


    WORAUS BESTEHT DIE LÖSUNG?

    Gemäß WHO-Empfehlung enthält ein Beutel für einen Liter fertige Lösung:

    • 13,5g Glucose
    • 2,9g Natriumcitrat
    • 2,6g Natriumchlorid
    • 1,5g Kaliumchlorid

    Mit dieser Zusammensetzung ist sichergestellt, dass einerseits verlorene Elektrolyte wieder aufgenommen werden und andererseits das Wasser in der Lösung nicht die eh schon niedrigen Elektrolytwerte weiter verdünnt.

    Bitte UNBEDINGT darauf achten, dass das Wasser zum Ansetzen dieser Lösung EINWANDFREIES TRINKWASSER sein muss! Gerade bei Durchfallerkrankungen o.ä. muss darauf geachtet werden, dass es nicht durch verunreinigtes Wasser zu weiteren Krankheiten kommt.

    Es sollten maximal 250ml / 15min bzw. 1 Liter pro Stunden eingenommen werden, da der Körper nicht in der Lage ist, mehr Wasser ins System aufzunehmen. All das, was 1l/h überschreitet, wird direkt wieder als Urin ausgeschieden, ohne dem Körper wirklich geholfen zu haben.

    Die Lösung ist auch für Kinder geeignet.

    Sie kann bis zu 24h lang kühl gelagert stehen bleiben und sollte danach verworfen werden.


    ZUM KAUFEN

    Es gibt das Pulver zum Erstellen einer solchen Lösung auch fertig zu kaufen.

    Dabei bitte darauf achten, dass es Beutel für 1 Liter Lösung und Beutel für 250ml (ein Glas) Lösung gibt.


    Ohne hier Werbung machen zu wollen - hier einige Produktnamen als Beispiel:

    • Elotrans
    • Normhydral
    • Santadol


    SELBST MACHEN?
    Die Lösung kann ohne größere Schwierigkeiten selbst gemischt werden, wenn die eigenen Vorräte an fertigem Pulver erschöpft sind oder nie vorhanden waren.

    Hier sei nochmal auf die notwendige einwandfreie Qualität des verwendeten Wassers hingewiesen!


    Für einen Liter fertige Lösung verwendet man:

    • 6 Teelöffel Kristallzucker
    • 0.5 Teelöffel Salz
    • 0.5 Teelöffel Backpulver

    Die Lösung darf nicht zum Kochen gebracht werden - dementsprechend bitte vorher schon das Wasser abkochen!

    Die Lösung schmeckt am besten kalt - und ehrlicherweise generell nicht sehr gut.

    Falls vorhanden kann die Hälfte des Wassers mit Fruchtsaft ersetzt werden (Orangensaft hätte hier aus Elektrolyt-Sicht Vorteile), auch um die Aufnahme durch Kinder zu erleichtern.

    Die Mengenangaben sollten nicht überschritten werden (kein "viel hilft viel" ;)), da sonst die Wirkung der Lösung beeinträchtigt werden kann.


    Zum schnellen Finden der richtigen Menge Zucker und Salz gibt es auch dieses praktische Tool:

    ORS Spoon

    ORS Spoon

    (Ich beabsichtige in keinster Weise Werbung für die verlinkten Shops zu machen. Mit dem Suchbegriff "ORS Spoon" findet man leicht mögliche Händler.)

    FAZIT


    Die Verfügbarkeit von oraler Rehydrationslösung kann insbesondere bei fehlender professioneller medizinischer Versorgung (und bspw. Verabreichung intravenöser Flüssigkeit) ein echter Lebensretter sein!

    Wichtig ist die Wasserqualität und bei der DIY-Variante das Einhalten der Mengen!

    Auch ist die maximale Trinkmenge pro Stunde zu beachten.


    Ich hoffe dem ein oder anderen hilfts :)


    Bleibts gsund!

    justme

    Sind dies Urinstreifen in Apotheken erhältlich und sind diese auch von Laien "lesbar"?

    Ja, solche Urinteststreifen gibt es in (Online-) Apotheken. Sie sind frei erhältlich, leicht durchführbar und werden anhand einer einfachen Farbskala abgelesen - ähnlich wie viele Pool-Teststreifen.


    Mit ein bisschen Hintergrundwissen lässt sich dann auch leicht sagen, ob man sich bspw. einen Harnwegsinfekt eingefangen hat oder eben doch nicht.


    Hier ein bisschen was zu lesen zur Auswertung:

    Urinteststreifen doccheck flexikon

    Urinanalyse pharmazeutische zeitung


    Wichtig ist ein möglichst sauberes Gefäß zum Auffangen des Urins. Es sollte möglichst nicht durch Reinigungs- oder Geschirrspülmittel verunreinigt worden sein. Es gibt einerseits sterile und unsterile Becher zu kaufen, die extra für das saubere Gewinnen und Analysieren von Urin gemacht sind. Alternativ reicht auch ein neuer, sauberer und trockener Plastikbecher.


    Ich hoffe das hilft.


    LG

    justme

    Gefällt mir sehr gut! Hast du Literatur Empfehlungen?

    Danke, das freut mich!


    Ich bin derzeit noch auf der Suche.

    Wer aus dem medizinischen Beriech kommt und mit Englisch kein Problem hat, wir vermutlich bei prolongedfieldcare.org glücklich werden. Die haben auch einen ausgezeichneten Podcast. Ist aber eben alles im militärmedizinischen Kontext zu sehen.


    Aus ziviler/Prepper-Sicht bin ich derzeit noch dabei, Literaturempfehlungen und relevante .pdfs zu sammeln, das ist aber garnicht soo einfach.


    Sehr gute, einfach verständliche Videos, wo es um die Basics der Patientenversorgung in ressourcenlimitierter Umgebung - hier im "Wilderness"-Bereich - geht, gibt es hier: NOLS Wilderness Medicine Playlist - Youtube

    Die Videos sind von NOLS, einem Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs Anbieter.


    Hier gibt es noch mehr interessantes Material dazu - inklusive Casestudies:

    NOLS Wilderness Medicine Resources


    Ist leider beides auf Englisch, aber eine derartige Form von Medizin hat leider zu allererst in der Militärmedizin des angloamerikanischen Raums Fuß gefasst und sich dadurch auch zuerst dort ins zivile ausgebreitet.


    Ich werde versuchen, zu jedem neuen Beitrag zumindest auf Englisch etwas Lesestoff zu verlinken.


    LG

    justme

    Im Eingangsbeitrag kam bereits die Frage auf, wie eine längerfristige Versorgung eines schwer verletzten oder schwer erkrankten Mitglieds unserer Gruppe/Familie bewerkstelligt werden kann.


    Dazu stellt sich noch die Frage: Wie schnell muss ich an die weitere Versorgung denken?


    Die Antwort darauf ist verhältnismäßig einfach:

    1. Würde der Verletzte/Kranke normalerweise durch einen Arzt oder ein Krankenhaus versorgt werden müssen?
    2. Würde der Verletzte/Kranke normalerweise in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden?
    3. Würde der Verletzte/Kranke normalerweise sogar vom Rettungsdienst abgeholt und ins Krankenhaus gebracht?

    Wenn eine dieser Fragen mit "JA" beantwortet werden kann, würde ich SOFORT nach der Erstversorgung damit beginnen, die weitere Versorgung zu planen.


    Für die allermeisten Menschen sind hier die "10 Essential Prolonged Field Care Capabilities" (10 Capabilities PFC) aus dem militärischen Bereich nicht anwendbar, da schlicht Ausrüstung und Ausbildung fehlt - selbst bei entsprechend ausgebildetem Personal.

    Deshalb habe ich im folgenden Beitrag versucht, die eben genannten essentiellen Versorgungsbestandteile auf eine zivile, ressourcenlimitierte Umgebung abzustimmen.


    Daraus ergeben sich unsere "10 Bestandteile der langfristigen Versorgung von Verletzten und Kranken":


    • ÜBERWACHUNG
      Die Möglichkeit, den Patienten und seine Vitalfunktionen zu überwachen. Leicht für Laien messbar wären bspw. Puls, Atemfrequenz und Temperatur. Auch die Messung des Blutdrucks, die Untersuchung der Pupillen und das Mitschreiben der Urinmengen sind für die meisten Laien mit etwas Vorbereitung und einfachen medizinischen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen.
      Medizinisch entsprechend ausgebildet lassen sich bei entsprechender Ausstattung natürlich auch Atemgeräusche, ein 3-Kanal-EKG, Pulsoximetrie u.ä. beobachten.
      Wichtig ist hier auch IMMER, dass die Beobachtungen dokumentiert werden müssen, damit man bspw. erkennt, ob der Patient langsam Fieber bekommt oder der Blutdruck über Stunden hinweg langsam sinkt.
    • VERSORGUNG MIT FLÜSSIGKEIT
      Je nach Krankheits- oder Verletzungsbild hat der Patient ggf. Flüssigkeit verloren. Diese sollte alsbald ersetzt werden. Den allermeisten unter uns hier wird hierbei wohl nur das "normale" Trinken von Flüssigkeit durch den wachen Patienten selbst zur Verfügung stehen. Voraussetzung hierfür sind Trinkwasser einwandfreier Qualität und ggf. Rehydrationslösungen.
      Medizinisch entsprechend ausgebildet ist auch die Versorgung des Patienten mit Infusionen eine Möglichkeit.
    • SICHERSTELLUNG DER ATMUNG
      Die Sicherstellung der Atmung ist einer der zentralen Punkte. Hier lassen sich durch Laien abgesehen von der richtigen Lagerung des Patienten und der Sicherung des Atemwegs (siehe nächsten Punkt) nicht viele Hilfestellungen leisten.
      Medizinisch entsprechend ausgebildet kann hier z.B. ein Beatmungsbeutel zum Einsatz kommen.
      Auch die Verletzung von Verletzungen des Brustkorbs - an diesem Punkt hoffentlich schon geschehen - wäre hier wichtig.
    • SICHERN DES ATEMWEGES
      Hier wird insbesondere das Fortführen der bereits begonnen Maßnahmen wichtig sein - bspw. die weitere Lagerung in der stabilen Seitenlage.
      Durch medizinisch geschulte Helfer können hier bspw. Güdel- oder Wendeltuben zum Einsatz kommen. Auch die Verwendung einer Sekretabsaugpumpe kann hier von Vorteil sein, falls vorhanden.
    • SCHMERZTHERAPIE
      Eine ausreichende Schmerztherapie ist in vielerlei Hinsicht wichtig für den Patienten. Sie steigert die Moral des Patienten und der Gruppe, ist ein großes Zeichen von Fürsorge und nicht zuletzt Menschenrecht. Auch ist der Patient bei ausreichender Schmerztherapie oft wieder schneller "einsatzfähig".
      Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Schmerztherapie vor und nach schmerzhaften Eingriffen - bspw dem Reinigen von Wunden - gelegt werden.
      Auch gilt es hier zu beachten, dass es sowohl medikamentöse Möglichkeiten (hier ist die gut sortierte Haus- und Preppingapotheke von Vorteil) als auch nicht-medikamentöse Möglichkeiten der Schmerztherapie gibt (dazu zählen bspw. die Schienung von Brüchen oder das Abdecken von Verbrennungen).
    • KÖRPERLICHE UNTERSUCHUNG UND DIAGNOSTIK
      Hier liegt eine Überschneidung mit dem ersten Punkt vor - der Patient wird entkleidet, gründlich untersucht, die Vitalparameter bestimmt, soweit das möglich ist.
      Auch kann es hier zum Einsatz von Schnelltests kommen - bekannt sind hier derzeit die Antigentests für COVID-19. Aber auch einfache Urinteststreifen können hier schon große diagnostische Erkenntnisse bringen.
    • KRANKENPFLEGE UND HYGIENE
      Ein sehr wichtiger, wenn auch nicht so "cooler" Punkt der langfristigen Versorgung ist die Krankenpflege. Der Patient braucht Wasser und Nahrung, er möchte unterhalten werden, Zuwendung erfahren. Ausscheidungen müssen beseitigt werden, der Patient muss gewaschen werden. Er braucht vielleicht nach einer fiebrigen Nacht frisches Bettzeug, wenn das möglich ist. Auch einfache körperliche Betätigung wie das Durchbewegen von Gelenken und das leichte Dehnen von Armen und Beinen können einen längeren Aufenthalt im Bett viel erträglicher machen. Hier gilt es körperliche, psychische und spirituelle Bedürfnisse des Patienten so gut wie möglich zu befriedigen.
    • WUNDVERSORGUNG
      Der erste Verband, den der Patient erhält, wird nicht der letzte sein. Verbände müssen gewechselt, Wunden gereinigt werden. Je nach Ausbildungsstand kann ein Wundverschluss in Betracht gezogen werden. Regelmäßige Verbandwechsel tragen dazu bei, dass Infektionen möglichst vermieden werden.
      All das ist zeit- und materialintensiv und sollte im Vorhinein bedacht werden. Denn wer hat wirklich genug Verbandsmaterial zu Hause, um einen Verband zwei Mal pro Tag für 14 Tage zu wechseln, bis eine tiefe Wunde abgeheilt ist?
    • NACHSCHLAGEN UND NACHFRAGEN
      Selbst medizinisch geschultes oder ausgebildetes Personal kann und wird nicht immer alles wissen. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten zu kennen, wie man aufkommende Fragen beantworten kann. Das kann einerseits in Form von Literatur funktionieren, andererseit schadet es nicht, medizinische Profis in der näheren Umgebung zu kennen, um diese ggf. hinzuziehen zu können, wenn nötig und möglich.
    • VORBEREITUNG (UND GGF. DURCHFÜHRUNG) EINES TRANSPORTS DES PATIENTEN
      Nicht immer wird ein voll ausgestatteter Rettungswagen das endgültige Transportmittel zur weiteren Versorgung darstellen. Es kann das Verbringen des Patienten zum Arzt oder in ein Krankenhaus mit einer Vielzahl von Mitteln erwogen werden - vom eigenen PKW bis zum Bollerwagen. Im Idealfall stehen dazu einfache Hilfsmittel wie Rettungstücher zur Verfügung, um den Patienten möglichst sicher und komfortabel transportieren zu können.

    WICHTIG!

    DIE OBEN AUFGESTELLTE LISTE SOLL ERST (!) NACH (!) DER NORMALEN ERSTVERSORGUNG DES PATIENTEN BEACHTET WERDEN!


    Dieser Beitrag stellt in erster Linie einmal einen Überblick dar, woran unter anderem (ohne Anspruch auf Vollständigkeit ;)) gedacht werden muss.


    Ich werde mich in weiteren Beiträgen den jeweiligen Punkten einzeln widmen und mehr Details herausarbeiten.


    Diese Beitragsreihe hat nicht unbedingt das Ziel, irgendeine Form von Erste Hilfe Kurs o.ä. zu ersetzen - hier geht es in erster Linie um ein Umdenken und ein Weiterdenken der medizinischen Versorgung in Krisen. All die genannten Punkte sind gleich wichtig, egal ob man selbst Arzt oder medizinischer Laie ist. Der Umfang der Maßnahmen, mit denen man dem Patienten helfen kann, wird natürlich abweichen, aber das Grundprinzip bleibt dennoch weitgehend das gleiche.


    Wie immer freue ich mich über Kommentare, Fragen, eigene Gedanken, ... :S


    Bleibts gsund!


    justme




    Kurz dazu, wie ich auf diese Beitragsreihe gekommen bin - ich studiere derzeit Remote Paramedic Practice und beschäftige mich dabei hauptsächlich mit der Versorgung von Patienten in abgelegenen, ressourcenlimitierten Gegenden. Die Parallelen zur Versorgung nach einer Vielzahl von Zwischenfällen und kleineren oder größeren Katastrophenfällen war mir dabei von Anfang an bewusst. Nach Abschluss meines Moduls "Prolonged Field Care" möchte ich nun mein Wissen und meine Eindrücke bisher mit euch teilen und auf den Bedarf eines "Krisenvorsorgers" übersetzen.

    Hallo in die Runde!


    Wir müssen uns wohl eingestehen - in vielen Krisen wird die Gesundheitsversorgung, wie wir sie kennen, in Teilen oder vollkommen zusammenbrechen.

    Wir sehen schon jetzt, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems in manchen Bereichen durchaus möglich ist.

    Falls die Notrufnummern erreichbar bleiben, werden wohl die Rettungsdienste überlastet sein.

    Auch Krankenhäusern wird es wohl nicht besser gehen.

    Und da gehen wir schon davon aus, dass der Rettungsdienst uns noch erreichen kann. Auch das kann bei größeren Lagen - wie bspw. bei einem Hochwasser, Erdrutsch oder wenn eine Ortschaft eingeschneit wird - nicht mehr der Fall sein.

    Hausärzte werden - wenn sie denn ihre eigene Familie "im Stich" lassen, um anderen zu helfen - auch nur ungeordnete Öffnungszeiten haben. Dazu kommt, dass auch deren Vorräte endlich sind.


    Wenn wir also in einer größeren Krise (größer als ein lokaler Stromausfall, etc.) einen Mitmenschen unserer Gruppe haben, der entweder verletzt wurde oder erkrankt ist, kann es sein, dass wir diesen Menschen über längere Zeit auf uns alleine gestellt versorgen müssen.


    Was viele hier ausgezeichnet machen:

    Sie bereiten sich darauf vor, dass Erste Hilfe geleistet werden muss. Es werden Blutungen gestillt, Wunden desinfiziert und verbunden, Brüche geschient, der Verletzte wird zugedeckt und an einen sicheren Ort transportiert - bspw. die Bug in (oder out) Location.


    :?: Die große Frage ist: Und dann? :?:

    Wie versorgt man ein mittelschwer bis schwer verletztes oder akut erkranktes Mitglied der eigenen Gruppe über längere Zeit?


    Im militärischen Bereich begegnet man diesem Problem - dem "Sitzenbleiben" auf einem Patienten ohne zeitnahe Möglichkeit der Evakuierung - mit s.g. Prolonged Field Care oder Prolonged Casualty Care.


    Mehr dazu gibt es hier zu finden - für den interessierten Leser mit Hintergrundwissen (und Englischkenntnissen): Prolonged Field Care - Get started here.


    Diesem Thema werde ich in den nächsten Woche eine kleine Serie von Beiträgen widmen.


    Mir ist vollkommen klar, dass den meisten weder Ausrüstung noch Ausbildung oder finanzielle Möglichkeiten eine Versorgung von Patienten auf dem Niveau militärischer Einheiten ermöglichen wird. Das kann und wird auch nicht unbedingt das Ziel sein - und ist ehrlicherweise für viele nicht realistisch.


    Auch dürfen wir nicht die natürlichen Limitierungen unserer Versorgung vergessen.


    Es gibt drei Arten von Patienten:

    • Die Patienten, die überleben, egal was wir tun.
    • Die Patienten, die sterben werden, egal was wir tun.
    • Die Patienten, die nur dann überleben, wenn ihnen so gut wie möglich geholfen wird und wenn wir zum richtigen Zeitpunkt das Richtige tun.

    Nur der letzten Patientengruppe können wir mit dieser Herangehensweise eine bessere Überlebenschance geben.

    Und auch mit der besten Versorgung durch uns werden wir keine 100% Überlebenschance erreichen.



    Ich bin jedoch überzeugt davon, dass wir mit einer Adaptierung unserer grundlegenden Sichtweise, unseres medizinischen Konzepts und unserer Vorbereitung (Ausrüstung ebenso wie mental) die Versorgung von Mitgliedern unserer Gruppe/Familie optimieren und so die Überlebenschancen maximieren können. Und ich denke wir sind uns einig, dass wir das gerne erreichen würden, wenn es irgendwie zu bewerkstelligen ist.



    Ich bin gespannt, was eure Gedanken dazu sind und wie ihr zu diesem Thema steht - und ob ihr diese Thematik eventuell schon bedacht habt.



    Bleibts gsund!

    justme

    Kurz zu meinen bisherigen Impfungen:


    1. Impfung im Februar (wegen Arbeit im Gesundheitsbereich) - damals Vaxzevria bekommen.

    Ich hatte ziemlich genau 24 Stunden Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber, dann war bis auf Schmerzen im Arm der Spuk vorbei.


    2. Impfung dann im Mai, ebenfalls Vaxzevria, einzige Reaktion waren Schmerzen und ein tastbarer Knubbel im Arm - beides war nach 5 Tagen weg.


    3. Impfung im November mit Comirnaty (Biontech/Pfizer) - wieder lediglich Schmerzen im Arm (vergleichbar mit einer verspannten Schulter/Nackenpartie) für zwei Tage und etwas Müdigkeit.

    Am Tag der dritten Impfung gabs außerdem noch die Influenzaimpfung in den anderen Arm, dementsprechend habe ich mich über die Müdigkeit nicht wirklich gewundert ;)


    Damit bin ich wohl bestens für die kommenden Monate gerüstet.


    Gsund bleiben und bis bald!


    justme

    Hast du da vielleicht einen Hersteller oder ein Beispiel? Ich habe (hatte) Tücher von Ypsilin ... bis ich sie selber mal bei mir an einer offenen Wunde getestet habe. 99%iger Alkohol tut weniger weh :(

    Ich verwende NaCl-basierte Reinigungstücher für Wunden, die ich auf Amazon bestellen - meist irgendwas zwischen 8-10€ pro 100 Stk., was für mich wegen des geringen Packmaßes vollkommen ok ist.


    NaCl ist natürlich nicht desinfizierend, wie Beta und co, aber für eine Reinigung (nicht Desinfektion) ist NaCl vollkommen ausreichend.

    Ich bin zwar allergisch dagegen, aber es gäbe glaube ich auch ähnliche Tücher, die Chlorhexidingluconat zusätzlich zur NaCl-Lösung drauf haben, die brennen auch nicht und desinfizieren auch.


    Aktuell hab ich die:


    Microsafe Sterile Cleansing Wipes - Pack of 100 Wipes https://www.amazon.de/dp/B00MI…95FC?tag=httpswwwaustr-21


    Vielleicht hilft dir das weiter :)

    Wenn dir die nicht zusagen, einfach „wound wipes“ bei amazon eingeben und aussuchen, was dir gefällt ;):thumbup:


    LG

    justme

    Um mal direkt darauf zu antworten - ich persönlich habe keinen Bedarf an derlei Dingen, da ich selbst schon mehr als ausreichend damit ausgestattet bin.


    Bitte aber unbedingt folgende Dinge beachten:

    • bei Produkten, die aus den USA kommen, fehlt mitunter das CE-Zeichen und die Zulassung für den europäischen Raum. Für den Laien relativ egal, für den Profi schon eher relevant, wenn irgendein Patient juristisch Ärger macht. Ich persönlich kaufe da lieber innerhalb von Europa ein, auch da gibt es Händler mit "normalen" Preisen und guter Qualität.:thumbup:
    • Können die Menschen, die planen, dieses Set zu erwerben, auch mit dem Inhalt ordentlich umgehen? Wenn ich an Dinge wie eine Entlastungspunktion, Wound-Packing, den Verschluss von Wunden, etc. denke, sollte da schon ein ordentliches Grundwissen dahinterstehen.
      Im Prepping-Gedanken weitergespielt kommt hier noch dazu: Wie viele, die hier im Besitz eines Tourniquets sind, wissen, was ein Compartmentsyndrom ist, wie man es verhindert, erkennt und behandelt? Wenn der Patient nach 30min im Schockraum liegt, ist alles cool. Wenn ihr aber Rettungsketten mit Tagen statt Minuten habt, wird das alles schon sehr spannend. Genau zu diesem Thema plane ich ohnehin eine Reihe von Beiträgen....;):S
    • Bitte auch bedenken - wo ziehe ich die Grenze zwischen IFAK und Notfallrucksack, also Erst- und erweiterter Versorgung?
    • Was ich sehr spannend finde, ist das Modul 3 im pdf. Ist das als Leitfaden für relevante Medikamente gedacht, die man sich besorgen könnte, oder wird da wirklich geplant, einen Haufen verschreibungspflichtiger Medikamente als Komplettset zu verkaufen?
      Wenn ich an die Abgabe von (Breitband-) Antibiotika an medizinische Laien denke, wird mir als medizinischer nicht-Laie schon etwas anders :/:|

    Ich fange gleich mal selbst an.:)


    Eine Pandemie war und ist für mich schon immer ein realistisches Szenario, für das ich mich und meinen Haushalt sehr aktiv vorbereitet habe.


    Als ich Ende 2019, Anfang 2020 von einem neuartigen SARS-ähnlichen Virus hörte, habe ich meine Vorräte (insbesondere Filter für Halbmasken, FFP2-Masken, MNS-Masken und Konzentrat für Flächendesinfektionsmittel) nochmals aufgestockt.

    Auch habe ich im Auftrag meiner Familie mehrere Einkäufe getätigt und besonders meine Großeltern (beide gehören zur Risikogruppe) mit essentiellen Dingen ausgestattet (Masken, Händedesinfektionsmittel, etc.). Außerdem habe ich meine gesamte Familie in der richtigen Verwendung von Masken und Hände- sowie Flächendesinfektionsmitteln unterwiesen, als der erste Fall in Österreich auftrat.


    Eher nicht so gut lief, dass mir inmitten des Lockdowns im Frühling Trockengerm vollkommen ausging und auch keiner mehr erhältlich war. Was mich wiederum in meinen Vorbereitungen bestätigte, ist, dass ich trotzdem mehrmals mit selbst gemachtem Sauerteig Brot gebacken habe und somit den Wegfall von Germ durch erlernte Fähigkeiten kompensieren konnte.


    Alles in allem bin ich mit meiner hygienischen/medizinischen Vorbereitung sehr, sehr zufrieden, Lebensmittel und manch andere "nice-to-have" Gegenstände hätten aber ruhig in größerer Menge vorrätig sein dürfen. Diese Bestände sind mittlerweile wieder aufgestockt.;)


    Ich freue mich, von euren Erfahrungen zu lesen!


    justme

    Hallo liebe Mitprepper!


    Viele hier haben als eines der für sie möglichen Szenarien, für das sie preppen, dezidiert eine Pandemie angegeben.


    Jetzt meine große Fragestellung dazu:

    Wie lief das bisher für euch?

    Seid ihr mit euren Vorbereitungen zufrieden?

    Habt ihr an alles gedacht? (Trockengerm und Klopapier ebenso wie Masken, Desinfektionsmittel, ...)


    Ich freue mich auf eure Teilnahme an der Umfrage!


    Besonders würde ich natürlich Kommentare begrüßen, in denen ihr vielleicht mit ein paar Worten erläutert, was euch bei euren Vorbereitungen gut und was euch vielleicht weniger gut gelungen ist.


    Bleibt gesund!


    justme

    Hallöchen ;)


    Es gibt ja diverse Ansätze, die man für einen BOB verfolgen kann.

    Beispiele davon wären:

    • Möglichst minimalistisch und leicht.
    • Nur für den Weg zur BOL gedacht.
    • Nur für x Tage ausgelegt, danach immer weniger „nützlich“.
    • Auch geeignet, um lange Zeit in der Natur lagern zu können.
    • Möglichst umfangreich, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
    • Der BOB ähnelt schon mehr einem INCH-Bag.

    Ich persönlich bin gerade dabei, mich, meine Vorräte und meine Herangehensweise vollkommen neu zu organisieren.


    Deshalb jetzt die Frage an euch:


    Mit welchem der (vielleicht schon oben genannten) Hintergedanken habt ihr euer BOB gepackt?

    Und besonders interessant - warum habt ihr euch so entschieden?


    Vielen Dank für euren Input!! :thumbup:


    justme

    Wieso dann nicht gleich säubern, zunähen, Verband, AB i.v und weiter Holz hacken? :/8o

    Ahja und Tetanus nicht vergessen ;)

    In einer SHTF-Situation würde ich vermutlich genau das tun. Die Wundversorgung würde ich dennoch, soweit möglich, in einem sauberen Unterschlupf durchführen. Das kann auch kuschlig ins Auto gequetscht sein, da weht mir der Wind zumindest keine Blätter ins sterile Feld ^^


    Tetanus ist ein wichtiges Thema und in erster Linie finde ich, dass ein hervorragender Impfschutz sowieso auch zum Prepping gehört - damit vermeide ich, was ich vermeiden kann. Der Rest an Krankheiten kann mich eh noch vielfältig genug dahinraffen ;)

    Liest sich beinahe wie mein eigener Plan ^^


    Und ja, jeder der irgendwie bei einer BOS arbeitet, weiß, wie unser Humor läuft 8o

    Zuerst mal ein Selfie mit dem Patienten und dann engmaschig dokumentieren, wie er/sie zaunt, wenn man den Verband anlegt, damit man ihn/sie noch Jahre später damit aufziehen kann ;)<3

    Da gebe ich dir vollkommen recht, auch wegen der längeren Wirkung als Lidocain.

    Für Bupivacain hats leider bisher dennoch noch nicht gereicht, ich hab Lidocain als one-size-fits-most Lokalanästhesie ;)

    Ich habe das als Papier, werde aber bei Durchsicht meiner Infosammlung (die eh jeden Winter ansteht) gerne ein .pdf draus machen und es hier reinstellen ;):thumbup:

    Für Lokale im Kieferbereich find ich Bupivacain super. Ich weiß natürlich nicht was du hast, aber wenn man es sich schon/noch aussuchen kann... ;)

    Da gebe ich dir vollkommen recht, auch wegen der längeren Wirkung als Lidocain.

    Für Bupivacain hats leider bisher dennoch noch nicht gereicht, ich hab Lidocain als one-size-fits-most Lokalanästhesie ;)

    Ich würde eine „normale“ Zange auch tunlichst vermeiden. Da kann durch Abbrechen oder Zerbröseln des kaputten Zahns einiges schiefgehn..


    Da hast du recht.
    Aktuell würde ich notfalls zum Hebeln auf eine solide ausgeführte anatomische Pinzette ausweichen, das hat aber klarerweise auch seine Grenzen.


    Als Füllmaterial habe ich Cavit bzw. Zinkoxid-basierendes Material als vorübergehende Lösung (auf Urlaub oderso) und Amalgan als „Dauerlösung“.

    Das Problem bei UV-härtenden Plomben ist, dass ich die, falls es unter der Füllung Probleme gibt, ohne Bohrer nie wieder raus bekomme.


    Eine Nährlösung, die die Zahnwurzel bis zu 24 Stunden vital hält und ein Wiedereinpflanzen des Zahns ermöglicht.

    Alternativ kann man den Zahn auch im Mund des Patienten transportieren - ich habe die Rettungsbox, weil ich beim Patienten parallel ja bei einem ausgeschlagenen Zahn die Blutung stillen sollte, dazu einen Zahn zu balancieren und nicht zu schlucken halte ich für waghalsig.


    Sowohl als auch.

    Der Spray (Xylocain Spray) ist echt genial! Nicht nur im Dentalbereich. <3

    Hier ein kleines Szenario:


    Es ist ein kühler Herbsttag irgendwann Anfang Oktober und ihr entscheidet euch, dass es wieder einmal Zeit ist, die Feuer-mach-Kenntnisse aufzufrischen.

    Deshalb fahrt ihr mit der ganzen Familie (oder Preppergruppe, mit einem Freund, ... - nicht allein!) mit eurem Auto in den Wald eines Bekannten, in dem ihr auch ein Feuer machen dürft.

    Nachdem ihr aus Steinen eine Feuerstelle gebaut habt, beginnt ihr, einen umgefallenen Baum mit eurer Axt zu bearbeiten, um dort einen geeigneten Ast als Brennholz abzuschlagen.

    Dabei rutscht du mit der Axt ab und triffst in der Mitte des Unterschenkels deine Hose. Diese färbt sich sofort rot und ein beißender Schmerz zieht sich durch dein Bein.

    Als du die Hose hochschiebst, siehst du eine ca. 10cm lange, tiefe Wunde, das Schienbein ist frei sichtbar. Aus der Wunde fließt kontinuierlich Blut und dir wird etwas schwarz vor Augen.

    Dazu kommt, dass du...

    ... 500m von deinem Auto entfernt bist.

    ... erst in 1000m eine Handyverbindung bekommen kannst.


    Wir befinden uns in einer Trainingssituation, die normale Rettungskette funktioniert also noch. Ihr seid aber ca. 15-20min von der nächsten Rettungsdienststelle entfernt - die Anfahrt dauert also eine Weile.


    1. Wie würdet ihr die Blutung stillen?
    2. Was würdet ihr bei der Versorgung des Verletzten sonst noch beachten?

    3. Wie wird der Notruf abgesetzt? Wie findet der Rettungsdienst euch?
    4. Wie ist der genau Wortlaut des Notrufs? (Adresse: die nächste Straße, von der aus ihr auf den Feldweg in den Wald eingebogen seid, ist die Bundesstraße 1000, bei Kilometer 100)

    5. Wie verändert sich eure Handlungsweise, wenn es 5 Minuten nach der Verletzung beginnt zu nieseln?:evil:


    Viel Spaß beim Erste-Hilfe-leisten ;)


    justme

    Ich melde mich mit dem nächsten Post zu einem gerne vergessenen Thema - den Zähnen.


    Jeder der schon einmal starke Zahnschmerzen hatte, kann sicher bestätigen, dass auch den stärksten Kerl früher oder später die Schmerzen einschränken.||


    Einige der Probleme mit den Zähnen können sein:

    - Verlust von Füllungen

    - Verlust von Brücken

    - abgebrochener Zahn/ausgeschlagener Zahn

    - Karies

    - Zahnfleischentzündung


    Auch für diese Thematik habe ich sowohl eine Modultasche als auch eine eigene Instrumentenrolle.


    Mein Set enthält:


    Medikamente:

    - Zahnrettungsbox

    - zweierlei Zahnfüllungsmaterial

    - Brücken- und Kronenkleber

    - Zahnwachs

    - Nelkenöl

    - Lokalanästhetikum

    - chlorhexidinhaltiges Gel (fürs Zahnfleisch)

    - chlorhexidinhaltige Mundspülung


    Verbrauchsmaterial:

    - Watterollen und Tampons (zum Draufbeißen zur Blutstillung)

    - Einmalskalpelle

    - Spritze und Knopfkanüle zum Spülen von Wunden, Abszessen, ...

    - Ätzstäbchen

    - Nahtset

    - Edelstahldraht, 0,4mm

    - feines Schleifpapier

    - Zahnseide

    - Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzbrille


    Instrumentenrolle:

    - Zahnzange gerade

    - Zahnzange gekrümmt

    - Drahtschneider

    - div. Scaler, Schabinstrumente, ...

    - Kugelsonde und Stopfer (zum Verfüllen von Löchern)

    - 2 Mundspiegel

    - 2 gekrümmte Pinzetten


    Zusätzlich ca. 40 Seiten kopiertes Material aus mehreren zahnmedizinischen Büchern einer Freundin, die entsprechend die Techniken noch einmal Schritt für Schritt veranschaulichen.


    Damit sind die meisten der oben genannten Probleme zumindest provisorisch beherrschbar und Schmerzen wirksam linderbar.

    Dieses Set kann natürlich keinen Zahnarzt ersetzen, es kann aber in einer Krisensituation Beschwerden soweit lindern, dass der Patient wieder handlungsfähig wird und gefährliche Entzündungen (bspw. Zahnfleischabszesse) behandeln, bevor sie zu einem gefährlicheren Problem werden.


    Viele der unter "Verbrauchsmaterial" angeführten Gegenstände sind nicht im Zahn-Set fix integriert, sondern in einer Kiste gemeinsam vereint.

    Darin sind u.a. Wundversorgungsset, Nahtset, Klammergeräte, Fuß-Set und Zahn-Set.:thumbup:


    Wie begegnet ihr Zahnproblemen? Habt ihr dafür irgendwie vorgesorgt und entsprechende Artikel in eurer Hausapotheke? :/



    Ich hoffe, dass euch diese Beiträge zu "gerne vergessenen Themen" zusagen - bei Interesse an einem bestimmten Thema bitte einfach schreiben, ich sehe dann was ich tun kann.



    justme



    VORSICHT - EIGENVERANTWORTUNG

    Wie bei allem anderen in dieser Rubrik auch gilt hier, dass das oben genannte für mich so passt. Das heißt, dass meine Ausstattung abgestimmt ist auf Bedürfnisse und insbesondere auf Fähigkeiten, die ich erlernt habe.

    Es macht nur Sinn, wenn ihr Ausrüstung entsprechend eures Ausbildungs- und Wissensstandes anschafft und anwendet - alles andere ist gefährlich. Davon ausgenommen ist natürlich das Vorhalten von besonderer Ausstattung für die Weitergabe an einen Arzt, auf dass der dann bspw. die Infusion legt, die ihr bevorratet habt.

    Kurz gesagt: Bitte den Hausverstand einschalten und sich vor Selbstüberschätzung in Acht nehmen. Viel Erfolg beim medizinischen Prepping!