Beiträge von zippygirl

    Hoch damit!

    Habt ihr schon mehr Erfahrungen gesammelt? Bleibt Grocy das Tool der Wahl oder gibt‘s bessere Alternativen?

    Die ursprüngliche Diskussion stammt aus dem Jahr 2018. Rein aus Neugierde hab ich Onkel Google gefragt "grocy alternative" - da hat sich eine Menge getan seit 2018 !

    Da ich nur als Einzelperson für die Krise vorsorge, wäre jedes über ein Excel-Sheet hinausgehende komplexe Daten-Erfassungs- und Verwaltungssystem für mich unwirtschaftlich (obwohl mich die IT-Seite interessieren würde;) )

    ... [ebenso OT]: weiß "Pubertier", dass es so genannt wird und wenn ja - gefällt ihm/ihr die Bezeichnung ? ;)

    Impfen in Wien-Auhof:

    Heute (Samstag vor dem Lockdown) ist zwar nicht die beste Reisezeit, aber folgenden Tipp kann ich geben: Von der Südautobahn kommend würde ich die Außenring-Autobahn nehmen und dann direkt in der Westeinfahrt zum Auhof-Center gelangen.

    Damit erspart man sich evtl. Stau in der Stadt.

    Geht eigentlich im Lockdown auch - vielleicht sogar leichter.

    Öffnungszeiten: Mo - Sa : 09 - 18 Uhr

    Funk..

    Ist nachts das Senden und der Empfang (Reichweite) nicht besser? So wie bei PMR Funk?

    Kann man so nicht generell sagen. Die Sonneneinstrahlung bewirkt vorteilhafte Schichten in der Ionosphäre, an denen sich die elektromagnetischen Wellen bei flachem Aufprallwinkel weit reflektieren lassen.

    ....

    Wichtig war mir bei der Steilvorlage von zippygirl generell auf die Gefahr von derartigen Abhängigkeiten hinzuweisen. Sei es das Forum, Social Media, Kaffee, Nikotin, Alkohol, ... was auch immer. Entzug bedeutet massiven Stress für Geist und Körper und genau das kann man in einer ohnehin stressigen Krisensituation überhaupt nicht brauchen. ...

    Also - Du solltest mich inzwischen kennen, dass ich als Scherzkekserl gerne übertreibe oder pointiert darstelle. Es war eher eine liebe Gewohnheit, zwischendurch mal ins Forum reinzuschauen, die fehlte.

    "Sucht" war bei mir vor etwa 20 Jahren tatsächlich, als ich sehr aktiv in einem allgemeinen internationalen US-Senioren-Chatroom unterwegs war. Da hab' ich mir doch tatsächlich den Wecker gestellt, damit ich um 2 Uhr morgens mit American Buddies oder Australian Cobbers quatschen konnte. ..oooOO (oyyyy... hoffentlich passiert mir das jetzt nicht beim Funken ähnlich :huh:)

    Denke kein Mensch baut selber mehr daheim einfach so ein Funkgerät.

    ....

    Größter Unterschied der 4er Klasse zur Klasse 1 ist halt, dass dir 40 und 20 Meter Band fehlen und auf max. 100 Watt beschränkt bist.


    Unsere Prüfungskommission war sehr nett und haben auch schon mal etwas Hilfestellung geleistet (und einigen die Antworten geradezu aus der Nase gezogen. ^^)

    Na, dass Du Dich da nicht kräftig irrst. Vielleicht nicht "Zusammenbauen", aber kräftig löten, schweißen, Jumper setzen und "aufmotzen" - DEN Eindruck habe ich schon, wenn ich so im Netz stöbere. Aber egal - solange es im gesetzlichen Rahmen verläuft...

    Ich kann ganz gut mit den 80 m und 15 m leben, denke ich.

    Ja, ich habe noch nie gehört, dass die Prüfer "pitzelig" seien. Bei mir hatten sie pro Prüfling ein ausgedrucktes Blatt mit jeweils 3 Fragen, die genau jenen der Lernkartei entsprachen. Ich musste halt ein bisschen im Hirnkastel kramen, um das richtige Ladel aufzumachen ;) - Die richtige Antwort unter 3 falschen wieder zu erkennen, stelle ich mir halt leichter vor.

    Ich muss noch meinen Senf zur Amateurfunk-Prüfung hier im thread dazugeben: (Stand Nov. 2021)

    Anmerkung zu den Klassen: es ist vielleicht zunächst verwirrend, dass in Österreich die Klassen nicht "aufsteigend" sind, sondern die Berechtigungs- Umfänge in der Reihenfolge 1 - 4- 3 festgesetzt sind (In DE gibt es nur "A" und "E")

    Klasse 1 - wie bereits oben erwähnt - Berechtigte dürfen alle dem Amateurfunk zugewiesenen Frequenzbereiche mit Leistungen 100, bzw. 200 und 400 W verwenden und an den Sendern "basteln" .

    Klasse 4 - mit Bändern 160 - 80 - 15 - 10 - 2 - 0,70 m ist man wegen der durchaus vorhandenen Reflexionen an der Ionosphäre auch im "Fernverkehr" (DX) gut dabei. Im Ausland kann man 3 Monate lang ohne Gastlizenz funken. Man darf nur kommerzielle, unveränderte Sender verwenden.

    Klasse 3: nur 2 m und 70 cm (UKW) und nur in Österreich funken. In seltenen Fällen (Stichwort: sporadic E- und Scatter-Verbindungen) kann man auch größere Reichweiten erreichen.

    KOSTEN: Ich habe lediglich die Kursunterlagen für "Betrieb & Fertigkeiten" und "Technik" erworben - das "Recht" war im Netz mehrfach als Lernkartei, Fragenkatalog und in der RIS - Doku vertreten.

    2 Kursunterlagen .......... € 38,00

    Porto ................................ € 6,56

    Eingabe- u. Prüfungsgeb. € 28,83

    Zeugnisgebühr ................ € 14,30

    zusammen also weniger als € 90 ! (die 3. Kursunterlage wäre dann noch + € 19)

    Da ich mit Sicherheit keine Anlagen selber bauen oder verändern werde, bin ich mit meiner Klasse 4 hoch zufrieden.

    Es ist geplant, dass die Prüfungen - wie in Deutschland - bald schriftlich mit Multiple Choice-Antworten erfolgen werden. Mir persönlich wäre dies wesentlich lieber gewesen als die offenen Fragen ;)

    ...

    Ich hab seinerzeit den Crash-Kurs vom OEVSV (4 Wochenenden in Gruppe mit 7 Leuten) gemacht und natürlich auch so noch gelernt.

    Alleine stell ich mir noch um einiges schwerer vor.

    Die Entscheidung zu dieser Lernform war bewusst und für mich die vorteilhafteste. Mitte Sept. startete ein Online-Kurs, an dem ich hätte teilnehmen können - was ich gehört habe, dauert er noch an mit Prüfungsmöglichkeit Mitte Dezember.

    Ich habe mir einen Prüfungstermin gesucht und gebucht und bin daher MItte November nach Linz (Oberösterrreich) gefahren.

    Vom Lerntyp bevorzuge ich visuelles Lernen (Lesen) und motorisches ("Zusammenschreiben" von Übersichten und Abstrakten) gegenüber jedem Frontalunterricht. Außerdem war die Vorstellung, Freitag abends, Samstag vormittags und nachmittags jeweils 3 Stunden vor dem PC-Bildschirm auszuharren schlichtweg Horror.

    Die fehlende Rückfrage-Möglichkeit wurde durch Onkel Google und diesem deutschen Online-Kurs vollständig ersetzt.

    Da mir beim Lernen der "Mut zur Lücke" fehlte, war mein Hirn ziemlich voll mit "Klugscheißer-Wissen" - für die 9 Prüfungsfragen hätte es weniger auch getan (aber das weiß man natürlich nie vorher) 8o

    Ich darf einigermaßen stolz berichten: Ich habe heute in Linz die Prüfung zur Amateurfunk-Lizenz Klasse 4 erfolgreich abgelegt !

    Stolz vor allem deshalb, weil ich noch vor wenigen Monaten verzweifelt mit Elektrizität gekämpft habe und SEHR viel Unterstützung hier im Forum erhielt.

    Ich habe also den Sprung von "wie funktioniert Strom - frag doch mal die Maus" zu einer gepflegten Konversation über induktive Blindwiderstände geschafft.

    Bedanken möchte ich mich daher AUSDRÜCKLICH bei Smeti , Drago , Ad Lib , PreppiPeppi , Don Pedro , JoBe , Cubris , Makoto , yankee , JohnLittle für viele Beiträge, die Licht ins Dunkel brachten.

    Besondere Unterstützung und Ermunterung erhielt ich von Imperatrix , tbrandner und Old-man

    DANKE !

    Statistik: Vorbereitung zu Hause mit den Kursunterlagen des OEVSV und Online-Recherche, Zeitraum: ab ca. Mitte Sept. insges. 10 Wochen (Anm.: als 72-Jährige hatte ich natürlich sehr viel Tages-Zeit zum Lernen)

    Nächster Schritt: ein geeignetes Funk-Kastel für mich finden. Dazu muss ich erst einmal die alten Forumsbeiträge durcharbeiten.

    Dann heißt es bald: CQ - CQ - CQ für ein nettes QSO ! 8)

    Ich glaube, wir sollten bei den "Speiseplänen" unterscheiden zwischen

    a) Speiseplan unmittelbar bei EINTRITT der Krise - also ab dem Zeitpunkt, wo Kühlschrank und Tiefkühler nicht mehr funktionieren - und

    b) Essensvorbereitung/-planung aus den Vorräten WÄHREND der Krise.


    Ad a) wird eher hektisch, ungeplant und auch unplanbar sein - wie bereits mehrfach beschrieben - "schnell, schnell, damit nichts verdirbt" (no - na)


    Ich denke, Denon meinte vor allem auch die Frage, wie ich meine Vorräte gestalte im Hinblick auf eine optimale Verwendung in der Krise - also: Art, Menge, Rotations-Organisation usw.

    Die Frage ist also, was kann ich mit eingeschränkter Vielfalt dennoch Leckeres auf den Tisch bringen.

    Solche Rezepte und Test-Essen wären vielleicht hilfreich für die eigene Bevorratung.

    Ich habe zum Beispiel einiges im prepperlichen Überschwang gekauft, weil es so "schön lang haltbar" war (Beispiel: rote Linsen) ?( .Ich habe noch nie (rote) Linsen so richtig "selbst zubereitet" und sollte aber JETZT mich schlau machen und Probe-Kochen, damit ich's in der Krise dann kann :D

    <X und doppelt <X - ich und meine Katzenallergie :rolleyes:


    Aber ehrlich: WIE verzweifelt muss man sein, um all die leckeren (protein-hältigen !) Würmer, Kakerlaken usw. in den Mund zu stecken, wie sie es in den vielen Survival-Serien (nackig oder angezogen) demonstrieren ????

    Ich weiß keine Antwort für mich - ich scheitere schon an der Vorstellung ein Tier waidfrauisch zu zerlegen.

    Ich bevorrate hauptsächlich für mich alleine.

    Ich bin dabei, folgende Organisation auszubauen und einzuhalten - und da ist auch ein "Speiseplan" enthalten:

    1) Fire & forget: Ein solches Tactical Foodpack für eine Woche habe ich bereits und es sollte bis etwa 2030 halten, wobei ich die Snacks möglicherweise schon früher austausche.

    2) Dzt. neun selbst zusammengestellte Wochenrationen "Hauptspeise" mit MHD Ende 2023 oder länger bestehen hauptsächlich aus industr. Fertiggerichten in Dosen, Gläsern etc. sowie Obst- und Fischkonserven und viel (industriell) gefriergetrocknetem Gemüse.

    Pro Woche sind es 8 Dosen (statt 7 - wegen der besseren Stapelbarkeit ^^) z.B. Erasco Eintopf, gefüllte Paprika, Gulasch etc.

    Demnächst geplant ist, diese Wochenrationen mit vakuumierten Portionen Haltbarbrot, Brotmehl, Kaffee, Reis Milch- und Eipulver usw. zu einem halbwegs vernünftigen Gesamt-Speiseplan zu ergänzen.

    Alles sollte Platz finden in einer mittelgroßen Einkaufstasche (z.B. FRAKTA von IKEA) : 1 Tasche = 1 Woche Vorrat für 1 Person.

    Weiterer Vorteil der Taschen: im Keller relativ unauffällig im Regal.

    Ausgedruckte Spezialrezepte für die Herstellung geeigneter Speisen aus diesen Wochenvorräten sind ebenfalls dabei.

    Im Keller habe ich weiters ca. 100 Liter Sodawasser in Glasflaschen

    ROTATIONS-ORGANISATION:

    Spätestens Mitte 2023 werde ich beginnen, diese Vorrats-Taschen aufzubrauchen, und zwar 1 Tasche = für ZWEI Wochen - d.h. der Vorrat wird "gestreckt" und ergänzt um Frischware. Gleichzeitig wird entsprechende Ware nachgekauft.

    Diese "Taschen"-Organisation eignet sich natürlich hauptsächlich für 1-2 Personen. Sie hat aber mM den Vorteil, dass ich zum Rotieren nicht erst in den Regalen herumstochern muss, was ich denn nehmen soll und wofür.

    Außerdem sind Taschen im SHTF-Fall relativ leicht zu schnappen und in das BOV zu verfrachten.

    Für den Everyday-Vorrat staple und rotiere ich natürlich aus dem Küchen-Kasten heraus.