Blackout-Gefahr: Erste Gemeinden erhalten Notfall-Mappe

  • In OÖ warnt die Politik erneut vor der Gefahr eines Blackouts. 14 Tage ohne Strom und Handy seien "ein realistisches Szenario"

    Die Umfrage ist genial, besonders der letzte Punkt :D

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    Woran übrigens viele nicht denken: Wenn der Strom ausfällt, dann gibt es in den meisten Haushalten auch kein Trinkwasser mehr

    So ein Blödsinn...

  • Klingt alles ziemlich laienhaft auf den ersten Blick - HEUTE ist ja nicht unbedingt ein taugliches Informationsmedium.

    Trotzdem geben sie auf den HP-Seiten wichtige Tips zum Thema, die allgemein bekannt und ganz gut sind.

    Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist (Zitat von Laotse).

  • Woran übrigens viele nicht denken: Wenn der Strom ausfällt, dann gibt es in den meisten Haushalten auch kein Trinkwasser mehr

    So ein Blödsinn...

    Ich glaub, Du hast einen Gedankenhänger? Selbstverständlich haben viele Haushalte KEIN Wasser aus dem Wasserhahn oder Toilettenspülung. Jeder der am Berg wohnt, in einem Hochhaus und in einer Gegend wo das Wasser aus Brunnen gepumpt werden muß hat bei einem Stromausfall Probleme. Kein Strom, keine Pumpen, kein Druck in den Leitungen.

    Bei mir liegt der Wasserspeicher oberhalb der Stadt, allerdings muß auch dort erst mal das Wasser hinauf gepumpt werden.

  • Es ist die Frage ob sich tatsächlich nur 21% vorbereitet haben. So lange und häufig wie dieses Thema nun schon in der Öffentlichkeit angekommen ist, würd mich das wundern wenn man 79% immer noch nicht erreicht hat. Vielleicht denk ich aber auch zu optimistisch, mag sein... Wobei diese Abfrage sicher auch verwaschen ist. Bin ich vorbereitet? Jap. Ist mir dennoch flau bei dem Geanken? Auch jap. Ich brauch die Situation dennoch nicht wenn sie vermeidbar ist. Auch wenn ich keine Angst davor habe.

    Aber nur weil erste Gemeinden eine Notfallsmappe erhalten muss das ja nicht bedeuten, dass die Situation ernster wird. Das wäre die Panikmachersichtweise. Kann ja auch bedeuten, dass man ein Stück weiter gekommen ist beim bewusst machen des Themas.

  • Ich glaub, Du hast einen Gedankenhänger? Selbstverständlich haben viele Haushalte KEIN Wasser aus dem Wasserhahn oder Toilettenspülung. Jeder der am Berg wohnt, in einem Hochhaus und in einer Gegend wo das Wasser aus Brunnen gepumpt werden muß hat bei einem Stromausfall Probleme. Kein Strom, keine Pumpen, kein Druck in den Leitungen.

    Bei mir liegt der Wasserspeicher oberhalb der Stadt, allerdings muß auch dort erst mal das Wasser hinauf gepumpt werden.

    Das sehe ich auch so.


    Bei meinen Eltern (ländlich..) fällt der Strom recht regelmässig für kurze Zeit aus. Und da ist IMMER auch die Wasserversorgung betroffen.


    Bei mir (ebenfalls ländlich) war im Winter über 30 h der Strom weg, Wasser, Handy und Internet haben aber weiter funktioniert.


    Dürfte also recht ortsabhängig sein. (Vielleicht ist bei mir im Tal der Hochbehälter auch einfach nur sehr gross. ?) Oder wir haben eine vorgespannte Quelle?

  • Bei mir im Ort funktioniert auch die Wasserversorgung bei einem Stromausfall.


    Bist Du Dir da sicher ???? Bei uns ist der Wasserspeicher auf dem "höchsten" Punkt des Ortes - d.h. die Wasserversorgung funktioniert dank Physik stromlos - ALLERDINGS nur so lange, bis der Speicher leer ist. Denn die Füllung erfolgt mit einer strombetriebenen Pumpe.

    Daher habe ich 15 OBI-Eimer samt Deckel (stapelbar) und etliche leere Behälter in der Wohnung parat und würde SOFORT die alle mit Wasser füllen, wenn sich ein Blackout abzeichnet.

    Leider habe ich keine Badewanne.

    Zum Glück hat unsere Gemeinde bereits Pläne, was bezüglich Wasserversorgung beim Blackout gemacht wird.

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

  • zippygirl ja bin ich, ich habe mich schon vor längerer Zeit diesbezüglich informiert. Solange die Wasserleitungen selbst nicht unterbrochen ist, gibt es Wasser aus der Leitung. Wobei ich selbst etliches Wasser gelagert habe ;)

  • Bei uns sieht es so aus, dass bei Stromausfall die Wasserpumpen die das Wasser aus den Tiefbrunnen fördern, nicht mehr laufen. Solange die Speicher noch voll sind, erhalten die tiefer gelegenen Häuser noch Wasser, Allerdings dürften in mehrgeschossigen Gebäuden vor allem in Hochhäusern, die oberen Stockwerke Probleme haben. Die müssen dann halt im Keller Wasser zapfen. Woran bei Stromausfall aber wenige denken, das sind die Kläranlagen. Die brauchen auch Strom. Wenn die Kläranlage mehrere Tage ohne Strom ist, dann hast Du ganz schnell hygenische Zustände im Ort, die keiner gerne haben will.

  • Bayer Da habe ich quasi "Glück": Bei mir geht der Kanal unterhalb quer durch den Garten, inkl. einem Kanaldeckel. 🥴 Zur Not bauen wir dort ein Plumpsklo drüber und hoffen auf Regen...

    Think positive, stay negative! :)

  • Wien scheint durch das natürliche Gefälle der Hochquellwasserleitungen einen kleinen Vorteil zu haben.

    Der Weg des Wiener Wassers wird hier sehr interessant beschrieben.

    Es ist natürlich anzunehmen, dass höhere Häuser (so ab dem 4.Stock) trotzdem Leitungsprobleme haben werden. Aber da kann man sich ja via Nachbarschaftshilfe gegenseitig unterstützen.

    Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist (Zitat von Laotse).

  • Bayer Da habe ich quasi "Glück": Bei mir geht der Kanal unterhalb quer durch den Garten, inkl. einem Kanaldeckel. 🥴

    Respekt, nicht jeder hat einen potentiellen Spezial-Springbrunnen im Garten! 8o


    Es ist mir nicht ganz klar was mit der Notfall-Mappe im Thread-Titel gemeint ist. Ist das die selbe Mappe, die alle steirischen Gemeinden vor einiger Zeit bekommen haben?